GEDOK Karlsruhe Künstlerinnenforum

Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfreunde e.V.

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Porträtfoto Ida Dehmel - Galerieraum 

Impressum

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Letzte Aktualisierung:
31.05.2017

 
   

Netzwerk für Künstlerinnen seit 1926

Die GEDOK wurde 1926 von Ida Dehmel gegründet, damals unter dem Namen Gemeinschaft Deutscher und Oesterreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen", auf den das noch heute gültige Kürzel GEDOK zurückgeht.

Das Anliegen der Gründerin war es, die künstlerische Arbeit von Frauen sowie junge, talentierte Künstlerinnen zu fördern, die Interessen der Künstlerinnen zu wahren, ihnen den Weg in die Öffentlichkeit zu erleichtern und die Verbindung zwischen Künstlerinnen und Kunstförderern zu festigen.

Die GEDOK ist das älteste und europaweit größte Netzwerk für Künstlerinnen aller Disziplinen: Bildende Kunst (Malerei, Grafik, Installation, Skulptur, Fotografie, Video, Medienkunst, Performance), Angewandte Kunst/Original Design, Musik, Literatur und Darstellende Kunst (Interdisziplinäre Kunst/Schauspiel/Tanz).

Die GEDOK Karlsruhe wurde 1950 wiedergegründet, nachdem sie sich 1933 aus Protest gegenüber den nationalsozialistischen Beschränkungen aufgelöst hatte. Sie ist eine von 23 Regionalgruppen im GEDOK-Verband.

Seit 1992 verfügt das Künstlerinnenforum über einen eigenen Galerieraum, in dem jährlich etwa 10 Einzel- und Gruppenausstellungen, außerdem Lesungen, Vorträge und Theateraufführungen stattfinden. Das Jahresprogramm (Onlinearchiv seit 2005) umfasst auch Konzerte und Lesungen in den Räumen von Kooperationspartnern, die Beteiligung an Stadtteilprojekten wie ECKKULTURdörfle, Kulturaustausch mit den Partnerstädten Karlsruhes und die Herausgabe von Publikationen, Noteneditionen und CD-Produktionen.

Die GEDOK ist eine anerkannte gemeinnützige Organisation, überparteilich, politisch und konfessionell ungebunden, die ihre ehrenamtliche Arbeit aus Beiträgen und Spenden sowie aus projektgebundenen Mitteln zur Förderung der Kunst finanziert.

Die GEDOK Karlsruhe erhält einen jährlichen Zuschuss der Stadt und das Regierungspräsidium unterstützt einige Veranstaltungen. SponsorInnen und Kunstförderer und der aktive Einsatz der Künstlerinnen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen ermöglichen das vielfältige Angebot des Künstlerinnenforums.

Über die Aufnahme einer Künstlerin in einen oder mehrere Fachbereiche entscheidet eine Jury nach professionellen Maßstäben zur Sicherung der künstlerischen Qualität. Den Mitgliedern steht die Beteiligung an den bundesweiten Wettbewerben und Ausschreibungen der GEDOK offen: die GEDOK-Kunstpreise FormART Elke und Klaus Oschmann-Preis, Dr. Theobald-Simon-Preis, das BundesKonzert (alle 2 Jahre), der Ida-Dehmel-Literaturpreis sowie der Literatur-Förderpreis der GEDOK.

Die GEDOK setzt sich ein für die gendergerechte Gestaltung aller Bereiche künstlerischen Schaffens und die paritätische Besetzung von Spitzenpositionen in Kunst und Kultur. Sie ist durch ehrenamtliche Delegierte in zahlreichen kulturpolitischen Gremien und Fachausschüssen vertreten: Internationale Gesellschaft der Bildenden Kunst (IGBK) und Europäische Gremien; Deutscher Musikrat DMR; Deutscher Kulturrat; Stiftung Kunstfonds; VG-Bildkunst; Kunst am Bau (BMVBW); Deutsche Literaturkonferenz; Gabriele-Münter-Preis; Künstlersozialkasse (KSK) und Deutscher Frauenrat.