GEDOK Karlsruhe
Künstlerinnenforum
Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfreunde e.V
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“Die friedfertige Frau”
Sichtweisen von Künstlerinnen heute
Interdisziplinäre Ausstellung im Rahmen der 22. Europäischen Kulturtage FRIEDEN + KRIEG. 2014 - 1914

Freitag, 09.05.2014 bis Sonntag, 01.06.2014 - GEDOK Künstlerinnenforum

Archiv

Festival / Pressestimmen

Impressum

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Archiv: Ute Reisner
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Letzte Aktualisierung:
22.05.2014

 

Eröffnung am Donnerstag, 08.05.2014 um 18 Uhr

Grußwort: Bürgermeister Wolfram Jäger
Einführung: Die Künstlerinnen stellen ihre Arbeiten vor, moderiert von Karin Bruder

 

Finissage mit Vortrag am Sonntag, 01.06.2014 um 15 Uhr

Susan Donath
Dimension und Strahlkraft - Künstlerpaare unter dem Aspekt von Gender Studies

Camille Claudel und Auguste Rodin, Frida Kahlo und Diego Rivera, Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely, Ana Mendieta und Carl Andre, Isa Genzken und Gerhard Richter – bekannte Künstlerpaare. Wie sieht es mit der Geschlechtergerechtigkeit aus? Ein biografischer Einblick schließt eine Beschreibung der künstlerischen Entwicklung und Arbeiten ein. Die Paare werden unter dem Gesichtspunkt der Gender Studies (Geschlechterforschung) in Bezug auf ihre Arbeiten, ihren künstlerischen Werdegang sowie ihre kunsthistorische und gesellschaftspolitische Bedeutung betrachtet und in ihrer Entwicklung verglichen. Daraus resultierend wird abschließend ein kritisches Fazit gezogen. *

* Vortrag in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

 

 

Christine Bauer - Iris Kamlah
Ingrid Bürger
Brunhilde Gierend
Sigrid Haag
Astrid Hansen - Birgit Spahlinger - Karin Huttary
Jutta Hieret
Christine Huber
Sylvia Kiefer
Lilo Maisch
Gina Plunder

 

Ingrid Bürger, Aufgezwungene Wege, Installation, Papier -  EKT-Ausstellung der GEDOK 2014

Ingrid Bürger, Aufgezwungene Wege, Installation, Papier

 

Lesungen

Freitag, 16.05.2014 um 19 Uhr

Irmentraud Kiefer und Vera Morelli

Irmentraud Kiefer stellt die Künstlerin Käthe Kollwitz als sozialpolitisch aktive Persönlichkeit vor.

Vera Morelli präsentiert Anita Augspurg (1857-1943) als eine der radikalsten Feministinnen der ersten deutschen Frauenbewegung.

Musik: Marcel Larson, Akkordeon, deutsche und französische Antikriegslieder

 

Sonntag, 25.05.2014 um 11 Uhr

Karin Bruder und Hedi Schulitz

Es war einmal 1925 - Erzählung von Karin Bruder über Hanna Nagel

Hanna Nagel tritt im Jahr 1925 ihr Studium an der Kunstschule in Karlsruhe an. Nicht nur die Stadt ist ihr fremd, sie muss sich auch als Künstlerin und Frau neu positionieren. Doch erst nachdem sie im Schlossgarten von drei jungen Burschen überfallen wird, lernt sie, weder die Kunst noch die Männer zu idealisieren.

Buchpremière: Die Schattenfrau, Roman von Hedi Schulitz, Lindemanns Bibliothek

Musik: Rita Huber-Süß, Stimme

 

 

Birgit Spahlinger, Halali, 2014, Ausschnitt

Birgit Spahlinger, Halali - Ausschnitt, Fotografie, 2014 // Installation TRANSFER

 

Der Ausstellungstitel und das Bild von der friedfertigen Frau werfen Fragen auf, die zu künstlerischen Antworten herausfordern. Um mit den Worten von Meret Oppenheim zu sprechen:

"Jede wirklich neue Idee ist ja eine Aggression und Aggression ist eine Eigenschaft, die im absoluten Widerspruch steht zum Bild des Weiblichen, das die Männer in sich tragen und das sie auf die Frauen projizieren."

(aus der Dankesrede von Meret Oppenheim anlässlich der Preisverleihung des Kunstpreises der Stadt Basel 1974)

Auf welche Weise wurden durch den Ersten Weltkrieg die gesellschaftlichen Normen, insbesondere die Stellung und die Rechte der Frauen beeinflusst? Waren anfangs vor allem Patriotismus und Anpassung an der Tagesordnung, so entwickelten die Frauen infolge von Arbeitseinsätzen an der "Heimatfront" ein neues Selbstbewusstsein.

Der Titel "Die friedfertige Frau" (nach Margarete Mitscherlich) beleuchtet konträre Sichtweisen. Einerseits bestehen bis heute noch die typisch männlichen Projektionen, andererseits tritt uns nach dem Ersten Weltkrieg die "Neue Frau" entgegen - kämpferisch, selbstständig, unabhängig und schöpferisch.

Künstlerinnen der Fachgruppen Bildende Kunst, Fotografie/Video/Digitale Medien, Darstellende Kunst, Musik und Literatur untersuchen diese widersprüchlichen Aspekte mit unterschiedlichen künstlerischen Strategien der Malerei, Grafik, Plastik, Fotografie und Installation und mit literarischen Arbeiten.

 

Öffnungszeiten

Mi-Fr 17-19 Uhr, Sa 14-16 Uhr, So 11-14 Uhr- am 01.06. von 11-16 Uhr
am 29.05. geschlossen

Ort

GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe
Markgrafenstr. 14 /Ecke Fritz-Erler-Str., 76131 Karlsruhe
Haltestelle: Kronenplatz
E-Mail: gedok-karlsruhe@online.de
Fon: 0721 / 37 41 37
Fax: 0721 / 625 625 4

 

>> Europäische Kulturtage 2014 mit Rückblick

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