GEDOK Karlsruhe
Künstlerinnenforum
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...aufbrechen... Kompositionen und Improvisation
GEDOK-Konzertprogramm zu den 21. Europäischen Kulturtagen - Nachklang
Finissage der Ausstellung "CHIFFREN. Rihm im Kontext des musikalischen Schriftbilds in Europa"

Donnerstag, 14.06.2012 um 19.30 Uhr - Badische Landesbibliothek

Archiv

22.09.2012 um 18 Uhr
Städtepartnerschaftskonzert
Halle, Neues Theater
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Impressum

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Webmaster/Redaktion/
Archiv: Ute Reisner
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Letzte Aktualisierung:
23.09.2012

Programm

Kompositionen von
Wolfgang Rihm, Boris Yoffe, Ursula Euteneuer-Rohrer (UA)
Improvisationen von
Hanna Jüngling/Konstanze Ihle/Ute Reisner

 

 

Solo
Angela Yoffe, Klavier

Wolfgang Rihm, Zwei kleine Schwingungen (2004-2005)
Wolfgang Rihm, Wortlos (2007)
Boris Yoffe, Angelus Novus (2009)

Duo
Ursula Euteneuer-Rohrer, Klavier
Rita Huber-Süß, Stimme

Wolfgang Rihm: drei Lieder aus „Ende der Handschrift von Heiner Müller" (1999)
Ursula Euteneuer-Rohrer, Drei Lieder nach Worten von Hildegard von Bingen (UA)
Wolfgang Rihm, Hölderlin Fragmente(1976/77)

Trio
Konstanze Ihle, Marimbaphon
Hanna Jüngling, Violine
Ute Reisner, Altsaxophon

Konzept-Improvisationen

Ausschnitt zum Nachhören bei soundcloud

Quintett
Übermalungen - Freie Improvisation

 


Foto: Annemarie Letsch/GEDOK

Das begleitende Konzertprogramm der GEDOK zur Rihm-Ausstellung in der Badischen Landesbibliothek mit zeitgenössischer Musik erklingt unter dem Leitmotiv "aufbrechen"

Mit Werken von Wolfgang Rihm und anderen zeitgenössischen KomponistInnen aus Karlsruhe, die mit ihm in Verbindung stehen, führen Musikerinnen der GEDOK einen zweifachen Dialog mit Rihms kompositorischem und musikphilosophischem Schaffen. Sie stellen sich damit im Sinne Rihms der großen Herausforderung bei der Vermittlung zeitgenössischer Musik - das Publikum "aufhorchen" zu lassen und es zu ermutigen, seinen "Hörwinkel" zu erweitern.

Angela Yoffe stellt zwei Klavierkompositionen von Rihm ein neues Werk seines Schülers Boris Yoffe gegenüber. Die Pianistin und Komponistin Ursula Euteneuer-Rohrer und die Sängerin Rita Huber-Süß setzen sich mit der Verbindung von musikalischer Tradition und experimentellen Strukturen in der zeitgenössischen Musik auseinander: So werden in den Liedern von Wolfgang Rihm klassische Dreiklänge so ineinander geschachtelt, dass neuartige Klänge entstehen. Der zeitliche und dynamische Ablauf der Musik erfordert eine neue Art des Zuhörens, der Fokus wird mehr auf den Moment und den Klang gelenkt. Euteneuer-Rohrer, wie Rihm Schülerin des Karlsruher Professors für Komposition Eugen Werner Velte, stellt eine neue Komposition vor. Sie vertonte für dieses Projekt Texte von Hildegard von Bingen, die den inhaltlichen und musikalischen Bogen über 1000 Jahre abendländischer Musikgeschichte spannen.

Die Schlagzeugerin Konstanze Ihle und die beiden Experimentalmusikerinnen Hanna Jüngling und Ute Reisner entwickeln assoziative Konzept-Improvisationen. Sie setzen sich damit in Bezug zu Rihms kompositorischem Schaffen und musikphilosophischen Positionen, gleichermaßen fasziniert von dessen Kompositionen wie der Idee von Musik als prozesshafter Selbst-Bewegung von Klang, Rhythmus und Ausdruck.

"Denn wenn es ein vom Menschen geschaffenes Medium gibt, das den Fluss, die Bewegung, ja das Leben selbst als Form und Prozess in sich gestaltend abbilden kann, dann ist es die Musik."

(Rihm zit. nach Max Nyffeler, Anfang und Ende sind nur Übergänge. Zur Bedeutung der "Symphonie fleuve" im neueren Schaffen von Wolfgang Rihm, 2003 )

Eintritt
9 € / ermäßigt 7 €
Kartenreservierung über das GEDOK-Büro

Veranstaltung der GEDOK Karlsruhe in Kooperation mit der Badischen Landesbibliothek. Die Ausstellung "CHIFFREN. Rihm im Kontext des musikalischen Schriftbilds in Europa" dauert vom 21.03. bis 16.06.2012.

Ort

Vortragssaal der Badischen Landesbibliothek
Erbprinzenstr. 15, 76133 Karlsruhe

 

Das Konzertprogramm der GEDOK zu Wolfgang Rihm wurde ergänzt durch die intermediale Ausstellung ...aufbrechen... Annäherung an Wolfgang Rihm
in der Orgelfabrik Karlsruhe.

Im Rahmen des Städtpartnerschaftsjubiläums Karlsruhe -Temesvar wurde sie
auch in Temesvar gezeigt.