GEDOK Karlsruhe
Künstlerinnenforum
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"CORPS BLESSÉS - VERLETZTE KÖRPER"
Videoinstallation, Skulptur, Malerei, Lyrik und Texte
vom 04.05.06 bis 18.05.06

Begleitprogramm zur Ausstellung "ohne Glanz und Glamour"

Archiv

Informationen zu "ohne Glanz und Glamour"
www.terre-des-femmes.de
zu Zwangsprostitution und Frauenhandel
www.frauenheld-sein.de

Impressum

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Ein Projekt der GEDOK Karlsruhe/ Fachbereiche Bildende Kunst und Literatur und des Internationalen Begegnungszentrums Karlsruhe (ibz) zur Ausstellung "ohne Glanz und Glamour - Prostitution und Frauenhandel im Zeitalter der Globali-sierung".

Myriam Schahabian, Videoinstallation
Christa Kress, Skulptur
Beatemarie Busch, Malerei

Lyrik und Texte von
Karin Bruder, Irmentraud Kiefer, Renate Schweizer

Ort:
ibz, Kaiserallee 12d / neben der VHS (Haltestelle Yorckstraße)

Öffnungszeiten:
vormittags Mo - Fr 9 - 12 h
nachmittags Di - Sa 16 - 21 h

Vernissage
am Donnerstag, den 4. Mai 2006 um 18 Uhr
im Internationalen Begegnungszentrum Karlsruhe (ibz), Großer Saal im Erdgeschoss

Begrüßung: Ullrich Eidenmüller, Kulturbürgermeister
Einführung: Elisabeth Schraut, Kultur und internationale Beziehungen
Lesung: Karin Bruder "Rodika" und
Renate Schweizer "Sie gab ihm alles",
"Den eigenen Grund aufgelöst"
Musik: Asgard & Akkordeon

Finissage
am Donnerstag, den 18. Mai 2006 um 18 Uhr
im Internationalen Begegnungszentrum Karlsruhe (ibz), Großer Saal im Erdgeschoss,

Musik, Lyrik und Künstlerinnengespräche
Begrüßung / Moderation: Marion Schuchardt
Lesung: Karin Bruder, Irmentraud Kiefer,
Renate Schweizer
Musik: N.N.

GEDOK Künstlerinnen der Fachbereiche Bildende Kunst und Literatur zeigen in ihrem eigenen Ausstellungsprojekt "CORPS BLESSÉS" unterschiedliche Positionen zum Thema "Körperliche und seelische Verletztheit von jungen Mädchen und Frauen".

Die Raum-Filminstallation "wo immer es mich gibt, gibt es immer mich daneben" von Myriam Schahabian beinhaltet 2 Medien, die als Einheit konzipiert unmittelbar interagieren. Aus dem Schattenriss der Künstlerin entstand in einem langen Arbeitsprozess an 2 Gipssäulen eine Negativform. Der weibliche Körper erscheint als Leere im Zwischenraum der Stelen. Das filmische Element zeigt die Figur der Künstlerin, die sich nun wieder in die Negativform einfügt. Zwischen Materialisierung und Entmaterialisierung wird die freie Bewegung des Körpers Ausdruck von Gedanken- und Handlungsabläufen.

Das "Monument der Hexen und Huren" (1993/94) von Christa Kress klagt an gegen Gewalt und Missbrauch an Frauen. Gestalt und Materialien der Arbeit, geflammte Balken, geschmiedetes Eisen, Haare und Öl sprechen von Folter und Zwang seit biblischer Zeit bis heute.

In der Malerei von Beatemarie Busch wird die Hilflosigkeit der Opfer und die sexuelle Gewalt gezeigt, mit der sich Menschen an Menschen schuldig machen. Die Bilder sensibilisieren und lassen die Traumatisierung der Opfer erahnen.

Ohnmacht drücken auch die Gedichte von Renate Schweizer aus, während Irmentraud Kiefer und Karin Bruder in ihren Texten die Zwänge der Prostitution und Vergewaltigung von Frauen direkt ansprechen.

 

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Letzte Aktualisierung: 22.05.2006