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GEDOK Karlsruhe
Künstlerinnenforum Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfreunde e.V |
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"femaile" - Bild Skulptur Text 75 Jahre GEDOK Heidelberg und Karlsruhe Pressebericht über die literarisch-musikalische Performance vom 21. April 2005
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femaile
Bilder hören Gedichte sehen - Musik lesen Bildende Kunst im Dialog mit der Literatur und Musik GEDOK Heidelberg und Karlsruhe feierten zusammen ihr 75jähriges Jubiläum im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz Zu einer ungewöhnlichen Reise mit Worten und Klängen in die Bilderwelt luden Künstlerinnen der GEDOK Karlsruhe und Heidelberg und die 2. Vorsitzende der GEDOK Karlsruhe, Beatemarie Busch am Donnerstag, 21. April 2005 um 20 Uhr in das Obergeschoss des Regierungspräsidiums Karlsruhe ein. Es war die dritte und letzte Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung der GEDOK Karlsruhe und Heidelberg femaile, die dort am 18. März 2005, gemeinsam mit dem Frühlingssalon des BBK Karlsruhe eröffnet wurde. Anlass für dieses Gesamtkunstwerk, das seinen Auftakt im September letzten Jahres im Heidelberger Rathaus gefunden hatte, war das gemeinsam begangene 75jährige Jubiläum dieser Gemeinschaft der Künstlerinnen aller Kunstsparten und Kunstförderer Heidelberg und Karlsruhe. Dass die Kunstwerke nicht illustrieren, sondern visualisieren, konkretisieren, abstrahieren und ironisieren, konnte das interessierte Publikum bereits am 20.März bei einem Rundgang mit der Kunsthistorikerin Maria Weigel aus Heidelberg und den am Projekt beteiligten Literatinnen hautnah miterleben. Eine literarisch-musikalische Performance mit eigenen Kompositionen von Musikerinnen der GEDOK Karlsruhe zu Text und Bild bildete den Abschluss und ließ den Dialog der Kunst mit der Literatur zu einem besonderen Kunstgenuss für alle Sinne werden. Das Duo ANA&ANDA brachte bei der Uraufführung dieses Gesamtkunstwerks mit Akkordeon, Glockenspiel, Piano, Schlagzeug und Saxofon Landschaften, Gefühle, Träume und Visionen zum Klingen. Das gesprochene Wort fügte sich nahtlos ein und verschmolz mit den Klängen. Den visuellen Teil übernahm ein Kunststudent des ZKM in Karlsruhe, indem er die Bilder zu den Texten auf eine Leinwand produzierte. Professionelle Schauspielerinnen wie Helga Karola Wolf und Ursula Zetzmann, Kleinkünstlerinnen wie ANA & ANDA und die Musikerinnen Ulrike Settelmeyer & Eva Weis übernahmen die Programmgestaltung des Abends. Lyrik und Malerei in Wechselwirkung, umgesetzt in klangvolle Musikcollagen, ausdrucksvollen Gesang und Tanz, lautmalerische und satirische Sprache, szenische Einlagen überzeugten am Ende als gesamtkünstlerisches Werk. Die Ausstellung ist noch geöffnet Di So von 11 18 Uhr bis zum 15. Mai 2005 Das Duo für Wind und Flöte von Sonja Viola Senghaus
wurde mit ausdrucksvollem Tanz und lautmalerischem Gesang von Eva Weiss
umgesetzt, einfühlsam begleitet von Ulrike Settelmeyer am Saxophon.
Zum Gedicht Die Zeit ist ein Sieb von Brigitte Eberhard ließen
ANA & ANDA augenzwinkernd Hirse durch ein Sieb rieseln und in einer
Biotonne verschwinden, denn was darauf liegen bleibt, ist wichtig
der Rest entsorgt sich biologisch.. Mit der Zeit und der
Welt, die sich dreht ohne die Hauptperson, beschäftigte sich auch
das Gedicht von Sonja Viola Senghaus mit dem Titel Gewohnheit,
das mit einer Zeichnung von Brigitte Satori-Constantinescu und einer textilen
Collage von Heidi Knapp korrespondierte und von Helga Karola Wolf, begleitet
von ANA & ANDA an Akkordeon und Perkussion, passend rezitiert wurde.
Eindrucksvoll auch der von den beiden Schauspielerinnen Helga Karola Wolf
und Ursula Zetzmann im Wechsel gesprochene Text Die Greisin gestand
von Elisabeth Lichter (Foto Ingrid Maria Spakler) und das in Szene ge-brachte
Gedicht Setz den Fuß an Hilde Domin von Sonja
Viola Senghaus. Sag, ein dreitiliges Werk, das auf ein eigenes
Gedicht der Künstlerin Rosa Baum zurückgeht, enthielt die Aufforderung
zum Dialog: Sag mir, welche Farbe hat die Stille. Eine Kurzgeschichte
von Karin Bruder, Sams, die von einem Vogel, der in die Suppe
fiel, handelte, löste in der kabarettistischen Umsetzung von ANA
& ANDA beim begeisterten Publikum Heiterkeit aus. |
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