GEDOK Karlsruhe
Künstlerinnenforum
Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfreunde e.V
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Die Wanderin - Traum oder Trauma
Malerei, Collage, Skulptur, Objekte

Sonntag, 17.04.2016 bis Sonntag, 08.05.2016 - GEDOD Künstlerinnenforum

Archiv

>> Begleitprogramm - Lesungen

Impressum

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© Birgit Spahlinger

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Archiv: Ute Reisner
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Letzte Aktualisierung:
06.05.2016

 

Christine Bauer, Rosa Baum, Gloria Keller, Antje Bessau,
Ingrid Bürger, Sylvia Kiefer, Heidi Knapp, Ingrid Krueger-Kastenholz,
Lilo Maisch, Rose Schrade, Petra Weiner-Jansen
Gast: Ulrike Rosenbach

 

Samstag, 16.04.2016 - Festakt und Vernissage

11 Uhr - Festakt
„90 Jahre GEDOK“, GEDOK-Präsidentin Prof. Ulrike Rosenbach
Grußwort der Stadt: BM Klaus Stapf

Performance „100 Jahre DADA“
Rita Huber-Süß, Karin Huttary, Hanna Jüngling, Ursula Zetzmann
(Fachgruppen Darstellende Kunst, Literatur, Musik)

13 bis 15 Uhr - Internationales Büffet von „Wanderinnen“

15 Uhr - Vernissage mit Texten von Karin Bruder

 

Sylvia Kiefer - Idee der Freiheitcccc Ulrike Rosenbach

Sylvia Kiefer - Idee der Freiheit ccccccccccccc Ulrike Rosenbach © bild.kunst

 

Vom 08. bis 24.04.2016 finden in Karlsruhe die Europäischen Kulturtage (EKT) 2016 statt mit dem Thema „Wanderungen – Glück, Leid, Fremdheit“.

Die GEDOK zeigt als Künstlerinnengemeinschaft während der EKT zu diesem hochaktuellen und brisanten Thema - Karlsruhe ist seit der Gründung eine Einwanderungsstadt und zur Zeit Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge mit 10 Außenstellen - eine fachübergreifende jurierte Ausstellung, die den weiblichen Aspekt besonders hervorhebt.

Das Thema greift den positiven Aspekt des Wanderns, des Fernwehs und Reisens auf: die Sehnsucht nach einem besseren Leben, das Kennenlernen und Eintauchen in eine fremde Kultur, die Erweiterung des eigenen Horizontes. Demgegenüber stehen die negativen Aspekte: die z.T. traumatischen Erfahrungen der Migration aus wirtschaftlichen Gründen, wie z.B. bei den Frauen aus Osteuropa oder den asiatischen Frauen, die ihre Familien mit Arbeit in fremden Ländern ernähren und sich dabei von ihren Familien entfremden; die politische und/oder religiöse Verfolgung, die zur (Aus-)Wanderung bzw. Flucht zwingt, der Verlust des Vertrauten, der Heimat, die Entwurzelung, die Strapazen der Flucht, die Enttäuschung.

Der Traum von einem besseren Leben kann in einem Trauma enden, das Trauma der Zwangswanderung (Flucht) kann zu einem besseren Leben führen, gerade für Frauen, zum „Traum“ von einem selbstbestimmten Leben.

Um die Bedeutung der Ausstellung zu unterstreichen ist zur Eröffnung die Präsidentin der GEDOK eingeladen - Prof. Ulrike Rosenbach, eine Pionierin der neuen Medien wie auch der feministischen Kunst; sie ist auch in der Ausstellung mit einer Arbeit vertreten.

 

Sonntag, 24.04.2016 um 15 Uhr Lesung

Irmentraud Kiefer: Die Freiheitskämpferin und Auswanderin Mathilda Hitzfeld

 

Sonntag, 08.05.2016 um 15 Uhr Finissage

Lesung: Hanna Jüngling – Essay „Traumpfade. Irrgärten. Pilgerwege“
Musik: Rita Huber-Süß, Stimme und Hanna Jüngling, Violine - Improvisationen

 

Öffnungszeiten

Mi-Fr 17-19 Uhr, Sa und So 14-16 Uhr

Himmelfahrt 05.05. geschlossen

Ort

GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe
Markgrafenstr. 14 (Ecke Fritz-Erler-Str.), 76131 Karlsruhe
Haltestelle: Kronenplatz
E-Mail: gedok-karlsruhe@online.de
Fon: 0721 / 37 41 37
Fax: 0721 / 625 625 4