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Christa Kress - Malerei, Druckgrafik | Gabriele Müller-Nagler - Skulptur

Samstag, 08.09.2012 bis Sonntag, 30.09. 2012 - im GEDOK Künstlerinnenforum

Archiv

 

 

Impressum

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Archiv: Ute Reisner
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Letzte Aktualisierung:
02.10.2012

 

 


© Christa Kress, Malerei

 

Die Malerei von CHRISTA KRESS ist von intensiver Farbe beherrscht. Dynamisch und kraftvoll breitet sie sich aus. Lichte Farbspiele bis hin zu Weiß bewegen sich aus tiefen Blautönen heraus. Alles scheint in dramatischer Bewegung, Stillstand findet nicht statt. Große Richtungen, oft Diagonalen, die sich kreuzen, geben Ordnungshinweise, die sich verschränken und unterwandern. Gegenständliches - ein vibrierender Umriss - taucht auf. Anklänge an Sinnliches, Naturhaftes drängen sich als Formen der Erinnerung ins Bild. Dominant jedoch ist die malerisch-energetische Umsetzung. Malen als Prozess in Spannung und Versenkung.
Die Radierungen von Christa Kress scheinen zunächst mehr von der Wahrnehmung geprägt. Mit der Radiernadel sind klare Konturen formuliert. Figuren z.B. "Paare" sind ein wichtiges Thema. Oft sind sie mit grafischen Mitteln in eine eigene "Aura" gestellt.

 


© Gabriele Müller-Nagler, Überschlag, Holzarbeit

 

GABRIELE MÜLLER-NAGLER arbeitet in Stein und Holz. Zwei Materialien, die sich in Härte und Arbeitsweise deutlich voneinander unterscheiden. Das bildhauerische Ziel aber bleibt das Gleiche. Mit Öffnungen und Einschnitten schafft sie Konfigurationen des Raumes. Innenräume entstehen und verbinden sich, Ein- und Durchblicke korrespondieren. Die im Grundsatz vom Kubischen und der Materialmasse ausgehenden Arbeiten leben von der Spannung zwischen Statik und subtiler Dynamik. Winkel und Schrägen lassen Bewegung entstehen, hauchen der Skulptur Leben ein. Die klare Linienführung und das Spiel mit der Fläche erzeugen Tektonik, die nicht von ungefähr an Architektur erinnert. Während die Steinarbeiten ihre Schönheit durch die sehr behutsam geschliffene Oberfläche entfalten, wird bei den Holzobjekten durch die unterschiedlich gewählte Pigmentlasur die Konstruktion des Raumes verstärkt.

Zwei Künstlerinnen, auf den ersten Blick sehr verschieden; bei näherer Betrachtung entdeckt man die Gemeinsamkeiten in ihrer Ausdrucksweise.

 

Vernissage
Freitag, 07.09.12 um 20 Uhr
Einführung: Dr. Maria Weigel, Kunsthistorikerin, Heidelberg

Samstag, 22.09.2012 von 15 bis 21 Uhr
Galerienrundgang

Finissage
Sonntag, 30.09 2012 um 11 Uhr
mit Musik: Quarter Pounder (Jazz/Funk, Achern)

 

Literaturtage Baden-Württemberg

Freitag 28.09.2012 um 19 Uhr
Lesung mit Hanna Jüngling, Irmentraud Kiefer, Vera Morelli

 

Öffnungszeiten

Mi-Fr 17-19 Uhr, Sa 14-16 Uhr, So 11-14 Uhr

Ort

GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe
Markgrafenstr. 14 /Ecke Fritz-Erler-Str., 76131 Karlsruhe
Haltestelle: Kronenplatz/Universität (Linien 1-5; S2, S5, S41)
E-Mail: gedok-karlsruhe@online.de
Fon: 0721/ 37 41 37