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In Malerei und Zeichnung begibt sich die in Crailsheim lebende
Künstlerin auf eine imaginäre Reise hinter die Hügel
nach Hilversum, das in den 50er und 60er Jahren auf der Skala eines
jeden Radios zu finden war, von dem aber keiner genau wusste, wo
es liegt. Die Ausstellung klärt jedoch nicht, wo sich diese
Stadt befindet, vielmehr befassen sich die Arbeiten mit dieser Zeit
des "Nichtwissens" und halten Gedanken, nicht genau erklärbare
Zusammenhänge und Reiseimpressionen fest, die einen Weg nach
Hilversum zeigen könnten. Wichtig ist für Streng stets
der Umgang mit dem Unbewussten, scheinbar Unbedeutenden, Belanglosen,
Gefundenen, welchem sie in in ihrer Arbeit Ausdruck und Form gibt.
Indes sind die Fundstücke, gedankliche oder greifbare, keineswegs
sinngebend, sondern lediglich Auslöser für die Entwicklung
einer Werkreihe. Dabei werden die Dinge aus ihrer ursprünglichen
Bedeutung in transzendentaler und vielleicht auch dadaistischer
Weise in eine andere Dimension transportiert, aus der Bedeutungslosigkeit
emporgehoben und durch das zu Papier oder Leinwand bringen bewußt
gemacht und so vor dem Vergessenwerden bewahrt. Sonja Streng arbeitet
großformatig auf Leinwand und Stoffen, in kleineren und kleinen
Formaten auf Papier.
Vernissage
am Freitag, 19. Januar 2007 um 20 Uhr
Einführung: Sybille Hellmer
Bolivianische Musik: Oscar und Edson Suaznabar-Berrios
GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe
Markgrafenstr. 14, 76131 Karlsruhe
Haltestelle: Kronenplatz/Universität (Linien 1-5; S2, S5, S41)
Öffnungszeiten:
Mi, Do, Fr 17-19 Uhr
Sa 14-16 Uhr und So 11-14 Uhr
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