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Vernissage
Freitag, 15. Januar, 19
Uhr
Galerienrundgang
Freitag, 22. Januar, 18-22 Uhr geöffnet (die Künstlerinnen
sind anwesend)
Finissage
Sonntag, 14. Februar, Kunstcafé 14-16 Uhr
Ausstellung ab 11 Uhr geöffnet
In dieser Ausstellung zeigt Anina Gröger ihre großformatigen
Triptychen - "Wolkenbilder", die durch eine spezielle
Mischung der Farben und durch den Auftrag mit der bloßen Hand
eine atmosphärische Dichte erfahren. Die Dreiteilung der Triptychen
fordert den Blick des Betrachters in besonderer Weise und verlangt
ihm ein höheres Maß an Aufmerksamkeit ab. Denn das menschliche
Auge überprüft unweigerlich die Stimmigkeit der Übergänge
von einem Bild zum anderen. Da die einzelnen Tafeln sich nicht berühren,
sondern auf einen schmalen Abstand gehängt sind, entsteht durch
die Unterbrechungen ein Spannungsfeld, das die Farb- und Energieströme
von einem Bild zum nächsten kurzfristig zu unterbrechen scheint,
um sie dann doch fortzusetzen.
Anina Gröger wurde 1958 in Pforzheim geboren, 1981-1986 studierte
sie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart,
von 1982-1985 Romanistik an der Universität Stuttgart. Seit
1986 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Pforzheim
und Basel, seit 2001 in ihrem Atelier im Kollmar & Jourdan-Gebäude
an der Bleichstraße 81. Hier entstehen neben ihrer freien
Arbeit als Malerin und Zeichnerin auch Entwürfe für Glasmalerei,
Keramik, Wandgestaltung und Mosaik für den öffentlichen
und sakralen Raum.
Die Keramik-Künstlerin Dagmar Langer ist fasziniert von der
Ursprünglichkeit und der Lebendigkeit des Feuers. In der besonderen
Raku-Brennart findet sie eine Auseinandersetzung mit dem Feuer,
dem Wasser, dem Rauch und dem Wind - einem ursprünglichen Prozess
von Naturgewalten. Klassische Formen geometrischer Körper inspirieren
sie - bewegte Formen, die ihre Ecken und Kanten verlieren und ihren
Ursprung in erlebter und gefühlter Bewegung haben. Das Feuer
hinterlässt unübersehbare Spuren in und auf der Keramik.
Feine Linien, Verästelungen, Zweige, ganze Netzstrukturen zeichnen
die keramische Oberfläche grafisch. Auch durch Feuer bearbeitetes
Metall - handgeschmiedete und edle Metalle - kombiniert die Künstlerin
mit ihren Objekten und Gefäßen. Als Gestaltungselemente
werden sie individuell montiert oder eingebrannt. Jedes ihrer Stücke
ist ein Unikat mit seiner individuellen Ausdruckskraft, absolut
einmalig und nicht wiederholbar!
Dagmar Langer, 1961 in Meißen geboren, nahm zunächst
Privatunterricht in Keramikgestaltung, besuchte die Hochschulen
für Bildende Künste und Musik in Dresden, 2000-2002 Ausbildung
zur Keramikerin und Besuch der Berufsschule in der Staatlichen Porzellanmanufaktur
Meißen. Seit fünf Jahren ist sie als freischaffende Künstlerin
und Keramikerin in Karlsruhe tätig. Seit 2007 betreibt sie
ihr eigenes Keramikatelier im Kunstraum in der Stephanienstr. 21
in Karlsruhe.
Öffnungszeiten
Mi-Fr 17-19 h, Sa 14-16 h, So/Fei 11-14 h
Ort
GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe
Markgrafenstr. 14 /Ecke Fritz-Erler-Str., 76131 Karlsruhe
Haltestelle: Kronenplatz/Universität (Linien 1-5; S2, S5, S41)
E-Mail: gedok-karlsruhe@online.de
Fon/Fax: 0721/ 37 41 37
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