GEDOK Karlsruhe
Künstlerinnenforum
Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfreunde e.V
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Ausstellung DUO PROJEKT: GEDOK Karlsruhe bei AIDA Strasbourg
Christine Bauer - Ingrid Bürger - Brunhilde Gierend - Gabriele Müller-Nagler - Petra Weiner-Jansen

17.02.2011 bis 02.03.2011 - Maison d 'Art, 130 Grand'Rue, 67000 Strasbourg - täglich von 11 bis 19 Uhr

Archiv

AIDA bei der GEDOK
Karlsruhe

 

Impressum

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Archiv: Ute Reisner
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Letzte Aktualisierung:
03.03.2011

 

Vernissage

Samstag, 19. Februar 2011 um 15 Uhr
Duo Saitenwellen - Hanna Jüngling, Violine und Ute Reisner, Altsaxophon - mit Improvisationen

Die Gruppe der Artistes Indépendants D’Alsace (AIDA) umfasst mehr als 100 aktive Mitglieder und besteht seit 1923, ähnlich wie die GEDOK, die 1926 gegründet wurde. AIDA hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der Kunst im Elsass; die Vereinigung betreibt heute die Galerie Maison d’Art im Zentrum von Straßburg. Das DUO – Austauschprojekt wird gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung.

 

Christine Bauer arbeitet in Schichten. Auftragen – und wieder abtragen. Dies ist ein Wesensmerkmal bei der künstlerischen Arbeit mit Wachs. Der schichtweise Auftrag mit Farbe und Wachs verleiht dem Bild Objektcharakter. Man sieht zunächst nur das Äußerliche, was sich dahinter verbirgt ist nicht sofort sichtbar. Oft kann man es erahnen, an manchen Stellen durchschauen. Sehritzen entstehen – lassen minimale Durchblicke auf Bereiche zu, die im Übrigen verborgen bleiben und manchmal täuscht die Oberfläche und dient als Tarnung.

 

 

Die Steinarbeiten von Gabriele Müller-Nagler werden bestimmt von der Kraft der Linie und einer klaren, exakten Formgebung. Durch Einschnitte und Öffnungen wird dem Stein eine minimale Bewegung oder ein Richtungswechsel abverlangt. Spürbar ist die daraus resultierende Veränderung. Dieser Prozess ist durchaus auf das Leben zu übertragen.

 

 

 

 

Petra Weiner-Jansen arbeitet im Vertrauen auf die Weisheit ihrer Hände. Ihre Skulpturen wirken teilweise anmutig zart wie Porzellan-Figurinen aus vergangenen Zeiten, erhalten aber durch das moderne, raue Material Beton einen anderen Charakter. Die Arbeiten zeigen elementare Grenzerfahrungen wie Verletzlicheit, Unfreiheit, Angst, Gewalt und Tod, aber auch Überlebensmut, Stärke, Würde und Schönheit.

 

Ingrid Bürger hat aus Eisenteilen, Gaze, Torf oder Knochen eine Skulpturen-Serie gestaltet. Hörner sind dabei Symbol für die Auseinandersetzung mit Tieren und die Aneignung ihrer Kräfte, wie im Minotaurus manifestiert.

 

 

 

 

 

 

 

Brunhilde Gierend findet ihre Bilder im Dialog mit Vorgefundenem, mit einer Landschaft, einem Kulturraum, mit Objekten. Es geht ihr darum, sie neu zu formen. Es wird gemalt und übermalt, Schicht um Schicht. Dabei durchdringen sich in den Bildern Farbe, Form, Material, Raum und Zeit.