GEDOK Karlsruhe
Künstlerinnenforum
Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfreunde e.V
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Ausstellung
"DIALOG mit Prag“
16.07. – 24.09.2005
im Museum für Literatur am Oberrhein, PrinzMaxPalais, Karlsruhe

Archiv

 

Impressum

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Öffnungszeiten
Di, Fr, So 10 – 18 h, Do 10 – 19 h,
Sa 14 – 18 h; Mo und Mi geschlossen!

Nach einem erfolgreichen Auftakt dieses Projektes in Prag 2003 zeigen wir nun Arbeiten von 5 tschechischen Künstlerinnen in Karlsruhe:

Pavla Czeinerová, Marie Filippovová, Monika Immrová,
Jana Kremanová, Šarka Rádová

im Dialog mit Arbeiten von 10 GEDOK Künstlerinnen:
Zdenka Brock, Beatemarie Busch, Ingeborg Heel, Jutta Hieret-Piosczyk, Sigrid Jordan, Heidi Knapp, Christa Kress, Lilo Maisch, Tina Stolt, Gudrun Weweler

Eröffnung: Freitag, 15.07.2005, 19 h

Begrüßung:
Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann, Museum für Literatur am Oberrhein
Dr. Michael Heck,
Kulturreferent der Stadt Karlsruhe
David Stecher, Direktor des Tschechischen Zentrums München
Dr. Christa Hartnigk-Kümmel,
GEDOK Karlsruhe

Einführung in die Arbeiten der Prager Künstlerinnen: Dr. Birgit Möckel, Berlin
Einführung in die Arbeiten der Karlsruher Künstlerinnen: Dr. Katharina Siefert

Musik: Eva Weis, Stimme; Ulrike Settelmeyer, Saxofon

Führung während der KAMUNA

Sa, 06.08. 18:30 h, Dr. Katharina Siefert
(weitere Führungen auf Anfrage)

Lesungen in der Literarischen Gesellschaft während der Ausstellung:

Do 08.09. 20 h
Tereza Boucková
(Tochter von Pavel Kohout) liest aus
ihrem Buch "Indianerlauf"

Fr 09.09. 20 h
Eda Kriseová liest aus ihrer Biografie
"Vaclav Havel - Dichter und Präsident"

Di 13. 09. 20 h
Michael Speer liest Jaroslav Hašek und Bohumil Hrabal

Eintritt jeweils 5 € / 3 € ermäßigt
(für Mitglieder der Literarischen
Gesellschaft 2,50 €)

 

 


© Šarka Rádová

Pavla Czeinerovás Malerei zeichnet sich durch starke Farben, klare Formen und kompromisslose Bildkomposition aus. In der Reduktion auf das Wesentliche bringt sie ihren individuellen künstlerischen Befreiungsprozess zum Ausdruck.

Marie Filippovová nimmt zum Thema ihrer Installationen meist literarische Vorlagen, manchmal nur ein Wort oder einen Buchstaben, die sie in sich wiederholenden Zyklen verarbeitet. Der mantrische Prozess der Wiederholung mündet in eine organische, fast lebensfähige Struktur.

Die Bildhauerin und Grafikerin Monika Immrová interessiert das Spannungsverhältnis von Farben und Formen, Leere und Fülle. Die minimalistisch anmutenden Skulpturen, Ausdruck des Festhaltens der Form im Raum, vermitteln dem Betrachter die Natürlichkeit und Einfachheit von normalen, gewöhnlichen Dingen.

Jana Kremanovás meditatives Werk setzt menschliche Innenräume ins Bild. Das Auftauchen von Figuren und Torsi deutet auf das innere Gefängnis des Menschen zwischen Balken und Schranken, die er nur schwer durchbrechen kann. In ihren collagehaften Arbeiten geht es um den Zusammenstoß von Angenehmem, Grausamem und Konfliktvollem.

Die studierte Keramikerin und bekennende Figuralistin Šarka Radová setzt Keramik ,aber auch Papiermasse oder jedes beliebige Material bildhauerisch ein, und entfernt sich dadurch von der klassischen Keramik. Trotzdem sieht sie sich im traditionellen Fluss, da sie eine Skulptur als eine in ihrer Form ästhetische Aussage sieht, die selbstverständlich auf die heutige Zeit reagiert.

 

Kleinformatige Arbeiten der tschechischen Künstlerinnen
werden
vom 16.07. – 30.07. und vom 01.09. – 10.09.2005
im GEDOK-Künstlerinnenforum gezeigt (Markgrafenstr.14/ Ecke Fritz- Erler-Str.)
Öffnungszeiten
Mi. – Fr. 17.00 – 19.00 Uhr; Sa. 14.00 – 16.00 Uhr