| Impressum
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3 Künstlerinnen aus Nancy:
Ingrid Bakker: Fotografie; Francoise Chamagne: Skulptur; Myriam Parisot-Librach:
Collage
im GEDOK-Künstlerinnenforum, Markgrafenstr. 14 / Ecke Fritz-Erler-Str.,
76131 Karlsruhe
Öffnungszeiten:
Mittwoch, Donnerstag und Freitag 17-19 h, Samstag 14 -16 h.
Eröffnung: Frei, 10.06., 20 h; Ausstellungsdauer: Sa 11.06. bis
Sa 09.07.2005
Einführung: Elisabeth Schraut, M.A., Leiterin der Abt. Internat.
Beziehungen, Stadt Karlsruhe
Musik:
Die 3 Künstlerinnen repräsentieren verschiedenen Aspekte der
aktuellen Kunstszene in Nancy; sie gehören der Künstlervereinigung
"379" an. Inspiriert von der stimulierenden Spannung, die aus
der Verbindung von Nancys reichem Kulturerbe mit dem Engagement für
die Moderne entsteht, begeben sie sich auf ihre "Reisen":
Der einzigartige Augenblick
Die Fotografin Ingrid Bakker malt mit ihrer Kamera. Sie ist fasziniert
vom Thema Wasserspiegelungen, von der geheimnisvollen Stimmung zwischen
Tag und Nacht, in dem natürliches und künstliches Licht ineinander
übergehen, und fixiert diesen einzigartigen Augenblick, ohne Tricks
oder zusätzliche Techniken. Die materielle Welt verwandelt sich in
Schwerelosigkeit mit aufsteigenden Lichtspuren... für Ingrid Bakker
ist das Licht die schöpferische Quelle des Bildes und bleibt es auch
für den Betrachter. Sie stellt eine Serie von Fotografien aus, die
den Betrachter zum Träumen und Entdecken des Besonderen einladen
soll, auch wenn es sich um scheinbar alltägliche Orte in der Nähe
handelt.
Begegnung oder Wiederfinden
Das Lieblingsarbeitsmaterial der Bildhauerin Françoise Chamagne
ist seit 2000 Leinen im Urzustand: Filz als ältestes Textil der Welt,
Zeuge der Menschheitserinnerung. Dadurch ist eine Art Archäologie
entstanden, in der Farbpalette besonders beeinflusst von der afrikanischen
Wüste, in der die Künstlerin sich immer wieder aufhält.
Ihre Suche nach Formgebung zeigt große Sensibilität gegenüber
den verwendeten Materialien und der benutzten Technik; ihre Arbeiten sind
inspiriert von Begegnungen mit Poesie, Literatur, archaischen Zeichen.
Françoise Chamagne stellt ihre Jalons aus, Wegweiser:
ein Ensemble totemähnlicher Skulpturen, und 2 Wandtafeln.
Quellen und Ursprünge
Die Malerin Myriam Parisot-Librach hat sich schon immer für die Schöpfungen
von Frauen interessiert und sich für die Weitergabe zwischen den
Generationen eingesetzt. Themen, die immer wieder in ihren Arbeiten vorkommen,
sind z.B.: der Körper und sein Abdruck auf Schnittmustern, die archaische
Venus in der prähistorischen Kunst, die Farben und die Gestik auf
Untergründen, die geprägt sind von Arbeit und Erinnerung. Sie
malt mit einer Spontaneität und Bewegung, die niemanden unberührt
lässt. Myriam Parisot-Librach stellt Collagen aus, die Geschichten
erzählen wie aus einem Märchen für Erwachsene, sowie 2
große Rundbilder, bei denen die Farben herausplatzen wie aus einer
Energiequelle. Dies ist eine Einladung an den Be-
trachter, durch den Spiegel zu gehen in ein poetisches Universum.
www.gedok-karlsruhe.de; gedok-karlsruhe@t-online.de; Fon/Fax 0721/ 37
41 37
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©Francoise Chamagne
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©Ingrid Bakker
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©Myriam Parisot-Librach
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