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Vernissage
Sonntag, 06.April 2008,
17 Uhr
Begrüßung: Dr. Susanne Asche, Kulturamtsleiterin der
Stadt Karlsruhe
Susanne Laugwitz, Städtische Festivalleiterin EKT
Einführung: Frau Dr. Lüderssen (DIV Frankfurt)
Musik: Rita
Huber-Süß, Stimme - Ute
Reisner, Saxophon
Emanuela Fiorelli 2007
Zeitgenössische römische
Kunst in der GEDOK
Die junge Künstlerin Emanuela Fiorelli, gebürtige Römerin,
realisiert in ihrer ersten deutschen Einzelausstellung in den Galerieräumen
der GEDOK Karlsruhe die Rauminstallation "Numen".
Numen waren in der Antike römische Gottheiten und unbestimmte
Ur-, bzw. Naturkräfte. Diese Urkraft ist für Emanuela
Fiorelli symbolisiert durch ihr bevorzugtes Konstruktionsmaterial:
Faden. Die Fäden werden bewusst in kraftvoller Spannung gehalten,
die gemeinsam eine fast lebendige, durchlässige Haut ergeben
und damit Licht- und Luftkörper umschließen. Mit den
Fäden, die sie aufspannt, lässt sie rhythmische Kraftfelder
entstehen, bildet sie in der gegebenen räumlichen Situation
neue Strukturen und filigrane, räumliche Formen. Die Installationen
der Römerin haben durch ihren Raumcharakter und dem damit verbundenen
verspielten Umgang mit dem Licht einen zutiefst architektonischen
Gehalt.
Inspiriert von den Gegebenheiten der Galerieräume der GEDOK
Karlsruhe, verbindet Fiorelli in ihrer Arbeit für die EKT 2008
nicht nur typische italienische und deutsche Baustile, sondern auch
diverse Elemente der beiden Kulturen - mit einem Netz aus gespannten
Fäden.
Diese Ausstellung findet im Rahmen der Europäischen Kulturtage
Karlsruhe 2008 "Rom" statt.
Öffnungszeiten
Mi, Do, Fr 17-19 Uhr
Sa 14-16 Uhr und So 11-14 Uhr
GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe
Markgrafenstr. 14, 76131 Karlsruhe
Haltestelle: Kronenplatz/Universität (Linien 1-5; S2, S5, S41)
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