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GEDOK- Ausstellung zu den Europäischen
Kulturtagen 2010
"zwischen den zeiten und welten. Budapest + Pécs"
Eröffnung am Sonntag,
18. April, 19 Uhr
Begrüßung: Dr. Susanne Asche, Kulturamt Karlsruhe
Einführung: Krisztina Jütten, M.A.
Dorottya Szabós Malerei besticht durch stille, traumverlorene
und rätselhafte Darstellungen, die vielfältige Interpretationen
zulassen. Sie gibt Raum für Zufälliges ebenso wie für
absichtsvoll Komponiertes. Die Künstlerin arbeitet mit durchlöcherten
Papierschablonen. Verwischte Farbschichten und Flecken werden
Teil der Komposition und unterstreichen die künstlerische
Aussage. In ihren neuesten Bildern setzt sie sich mit Erlebnissen
auseinander, die im Zusammenhang mit der Geburt ihrer Zwillingstöchter
stehen. Alltägliche, banale Ereignisse wandelt sie in dramatische,
überspitzte Darstellungen um. So schafft sie Ideenkonzentrate:
geronnene, zeitlose, kaum verstehbare Dinge gewinnen eine Bedeutung,
die erschlossen werden muss. Das Gesicht, der Fuchs, die Parkbank
und andere Alltagsdinge erfahren durch die malerische Umsetzung
der Künstlerin eine geheimnisvolle Verwandlung.
Die 34-jährige Malerin Dorottya Szabó stammt aus
Budapest. Sie hat Philosophie und Bildende Kunst an der Akademie
in Budapest studiert, 2001 war sie Gast an der Akademie der Bildenden
Künste in München. Neben anderen Auszeichnungen und
Stipendien erhielt die Künstlerin 2005 den STRABAG Kunstpreis
Ungarn, verbunden mit einem Stipendium in Wien.
Ausstellungsort
GEDOK-Künstlerinnenforum
Markgrafenstr.14 (Ecke Fritz-Erler-Str.), 76131 Karlsruhe
Öffnungszeiten
Mi-Fr 17-19 Uhr, Sa 14-16 Uhr , So/ Feiertage 11-14 Uhr
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