GEDOK Karlsruhe
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Literaturtage Karlsruhe 2015
Lesungen von Autorinnen der GEDOK-Fachgruppe Literatur

25.09. bis 30.09.2015 - Generallandesarchiv, Roncalli-Forum, Badisches Schulmuseum

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Literaturtage Karlsruhe 2015

>> Literaturtage 2015

 

Impressum

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Archiv: Ute Reisner
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Letzte Aktualisierung:
16.09.2015

Die 3. Karlsruher Literaturtage finden vom 23.-30. September 2015 statt.
Dieses Jahr wird Literatur an außergewöhnlichen Orten präsentiert.

Freitag, 25.09.15 um 16.00 Uhr

Generallandesarchiv Karlsruhe
Nördliche Hildapromenade 3, 76133 Karlsruhe
Eintritt frei

Hedi Schulitz

Die Schattenfrau - eine Biografiefiktion

Was man sich von der „Pariser Tante“, wie sie genannt wurde, oft nur mit vorgehaltener Hand erzählte, hat Hedi Schulitz schon als junges Mädchen fasziniert. Da war zum Beispiel die Rede von einem russischen Fürsten in Baden-Baden und von einem französischen General in Paris, wo das „enfant terrible“ nahezu ihr ganzes Leben verbracht hat. Hedi Schulitz zeichnet die Spuren dieser außergewöhnlichen Vorfahrin nach und befreit sie aus dem Schatten der Vergessenheit. So lebendig und spannend kann es sein, in die eigene Familiengeschichte einzutauchen.

Hedi Schulitz, aufgewachsen in Karlsruhe, studierte Romanistik und Slawistik. Nach Aufenthalten in Berlin, Dijon, Paris und Nancy kehrte sie 2006 nach Karlsruhe zurück. Seit 2008 ist sie Fachbeirätin für Literatur bei der GEDOK. „Die Schattenfrau“ ist ihr erster Roman.

 

Sonntag, 27.09.2015 um 15.00 Uhr

GEDOK Karlsruhe in Zusammenarbeit mit dem Roncalli-Forum
(Dekanatszentrum) Ritter-von-Buß-Saal, Ständehausstr. 4, 76133 Karlsruhe
Eintritt frei

Vera Morelli

Maria da Riva. Leben und Lieben einer venezianischen Nonne

Vera Morelli, die lange Zeit in Venedig gelebt und sich auf Portraits berühmter Frauen aus der Vergangenheit spezialisiert hat, stellt uns an diesem Nachmittag einen historischen Roman vor. Sie schildert darin das Leben der Maria da Riva, die nachweislich 1703 als Angehörige des Patriziats in Venedig zur Welt kam und im Alter von 16 Jahren gegen ihren Willen in ein Kloster gebracht wurde. 1733 wurde sie die Geliebte eines französischen Botschafters, worauf sie nach Ferrara versetzt wurde. Ab diesem Zeitpunkt verschwindet sie in den Chroniken der Serenissima. Spätere Historiker gruben ihren Namen immer dann wieder aus, wenn es galt, den Sittenverfall und die moralische Verkommenheit in den Nonnenklöstern des 18. Jahrhunderts zu dokumentieren. Wenig Beachtung fand dabei allerdings der damalige barbarische Brauch der Zwangseinweisung tausender junger Mädchen ins Kloster. (Stieglitz Verlag, Mühlacker, 2014)

 

Mittwoch, 30.09.2015 um 10.00 Uhr

GEDOK Karlsruhe in Zusammenarbeit mit dem Badischen Schulmuseum
Henri-Arnaud-Straße 5, 76228 Karlsruhe Palmbach
Eintritt frei

Karin Bruder

Haifische kommen nicht an Land. Die Geschichte einer Freundschaft zwischen den Kulturen …

Der Nicaraguasee im Süden des Landes bietet die farbenfrohe Kulisse für einen spannenden Jugendroman. Zwei Jugendliche, die sich anfreunden und feststellen, dass ihr kleiner Kosmos nur einer von vielen ist. Toleranz und Akzeptanz sind für beide Fremdworte. Sie leben sie einfach. Karin Bruder gibt ihren Akteuren die Freiheit dazu. Fragend, neugierig, mutig erkunden sie ihre neue Welt. Die Erfahrungen ihres kurzen Lebens sind die Basis einer engen Freundschaft auf Zeit.

Karin Bruder, in Kronstadt (Rumänien) geboren, lebt seit 1970 in Deutschland. Sie leitet Schreibwerkstätten an Schulen und beim Bildungszentrum für politische Bildung Baden-Württemberg. Sie erhielt den Frau Ava Literaturpreis 2007 und wurde 2011 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Zuletzt erschienen von ihr „Asphaltsommer“ (2012) und „Haifische kommen nicht an Land“ (2015); im Oktober erscheint ihr neuer Roman „Panama“. Karin Bruder lebt in Waldbronn.