Archiv 2020 Gruppenausstellungen: Sommerpräsentation – sechs neue

Aufgrund der Coronaverordnung konnten leider geplante Ausstellungen, Lesungen und Konzerte im April, Mai und Juni nicht stattfinden. Die Beiträge der GEDOK zu den Europäischen Kulturtagen werden wie das gesamte EKT-Festival auf das nächste Jahr 2021 verschoben.
Die jährliche Sommerpräsentation fand dieses Jahr statt
im August schon im Juni statt.

Sommerpräsentation Sylvia Kiefer

Das große Format: Reise ins Unbewusste 2019-2020. Malerei auf Markise und Papier

06.06. bis 05.07.2020

 

Die großformatigen Arbeiten von Sylvia Kiefer weisen auf die Weltveränderung unserer Erde hin: z.B. ein Bild mit dem Titel „Wo sind sie geblieben?“ das Bienensterben. Oder ein anderes: „Ich wollte fliegen“ lässt uns über die Coronakrise nachdenken.

 

Veränderungen: negativ, positiv, unbekannt, gefährlich.

 

Die Verursacher für den Klimawandel, die Pandemie, die Tierepidemien, werden gesehen in den unverantwortlichen menschlichen Aktivitäten, wie Missachtung der Natur und dem nicht solidarischen Verhalten untereinander.

 

In anderen Bildern erkennen wir Kleider ohne Leben, leere Hüllen, die an entflogene Seelen erinnern.

 

 

Geänderten Öffnungszeiten

 

Mo, Di, Mi, Fr 10.00 bis 12.00 (Bürozeiten)
Do 17.00 bis 19.00 Uhr, am Do, 11.06. (Fronleichnam) geschlossen
Sa, So 14.00 bis 16.00 Uhr; die Künstlerin ist persönlich anwesend

 

und nach Vereinbarung

Sylvia Kiefer:  0721 / 48 46 72 70,  Mobil:  0174 / 532 18 26

GEDOK Büro: 0721 / 37 41 37

 

Max.  4 Personen können gleichzeitig die Ausstellung besuchen.

 

 >> Künstlerinnenprofil Sylvia Kiefer

Malerei von Sylvia Kiefer zur Coronakrise 2020
Sylvia Kiefer, Ich wollte fliegen, 2020
Sylvia Kiefer, Der lauernde Tod I, März 2020
Sylvia Kiefer, Der lauernde Tod I, März 2020


sechs neue

Nicole Bellaire, Karin Hirschle, Judith Lindner, Bronislava von Podewils, Stephanie Marie Roos, Ulrike Rutschmann

GEDOK-Ausstellung 2020 SECHS NEUE Künstlerinnen, Stephanie Marie ROOS
SECHS NEUE Plastik: Stephanie Marie ROOS, Hybridin, Steinzeug glasiert, 2017
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Rede Jens Andres: Sechs neue
Einführungsrede von Jens Andres zur Vernissage der Ausstellung sechs neue
JensAndres_sechs-neue_13032020.pdf
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14.03. bis 30.05.2020

 

Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Plastik, Relief, Installation

 

Vernissage am 13.03.2020

 

Einführung: Jens Andres >> Redetext

 

Musikalische Impulse: Ute Reisner, Live-Elektronik

 

Sechs neue Mitglieder des Künstlerinnenforums seit 2018 präsentieren erstmals ihre Arbeiten in der GEDOK-Galerie. Sie laden ein zu neuen Themen-, Farb- und Materialwelten, frischen Gedankenspielen und Dialogen, originellen Begegnungen und machen den Blick frei – für ganz besondere Ansichten.

 

Die Besucher*innen erwartet eine bunte Bandbreite an Techniken und Sujets: von unterschiedlich interpretierten Menschenbildern und Räumen bis hin zum Naturkosmos mit facettenreichen Inszenierungen von Flora und Fauna changieren die Motive zwischen realistischer Darstellung und Abstraktion.

 

Stephanie Marie Roos mit ihren Plastiken sowie Ulrike Rutschmann und Karin Hirschle mit ihren großformatigen Bildern zeigen ihr Interesse für die Darstellung des Menschen als soziales und kulturelles Wesen, sein Selbstverständnis und seine Suche nach Identität. Judith Lindner untersucht in ihren unbewohnten Architekturkonstruktionen und imaginären Orten die Wechselbeziehungen von Mensch und Natur. Im Mittelpunkt der filigranen Farbholzschnitte von Nicole Bellaire stehen vor allem fragile Biotope einer ornamenthaft gestalteten Pflanzenwelt, zwischen deren pflanzlichen Strukturen vereinzelt Tiere und mitunter sogar der Mensch verborgen erscheint.

 

Eine Besonderheit dieser Ausstellung liegt letztendlich auch in der eher ungewöhnlichen Materialwahl einiger ausgestellten Plastiken und Reliefs. So kombiniert Stephanie Marie Roos ihre an die Realität angelehnten Figuren aus glasiertem Steinzeug teilweise mit Gegenständen des Alltags und setzt sie somit erzählerisch in Szene. Mit den aus Kartonschichten aufgebauten und in autonomer Farbigkeit bemalten Tierreliefs und Tierplastiken wirft Bronislava von Podewils einen intensiven Blick auf den Werkstoff Wellpappe, der mit seiner Struktur und seinem zum Teil ursprünglich farbigem Aufdruck die Lebendigkeit des Tierkörpers einzufangen scheint.

 

Aufgrund der Coronakrise konnte die Ausstellung von 14.03. bis 05.05. nur durchs Galerieschaufenster besichtigt werden und wurde dann bis 30.05. verlängert. Der Zugang war nur unter eingeschränkten Bedingungen für max. 4 Personen gleichzeitig möglich.



Künstlerinnen für die Zukunft. Kunstwochen für Klimaschutz

07.02. bis 08.03.2020

 

im Künstlerinnenforum GEDOK Karlsruhe als Ausstellungs- und Aktionsraum sowie im städtischen und medialen Raum.

 

für das Ida Dehmel-Jubiläumsjahr 2020 der Bundes-GEDOK unter dem Bundes-GEDOK Motto „Künstlerinnen für die Zukunft“

 

veranstaltet von der GEDOK Karlsruhe in Kooperation mit der Klimakampagne der Stadt Karlsruhe; mit dem Umweltamt der Stadt Karlsruhe und etlichen lokalen Umweltinitiativen, die Begleitveranstaltungen beisteuern.

>> Video-Projektionen Leben ohne Insekten? und Klimatische Kunstwerke Online