KONTEMPLATIVE RÄUME... UND MEHR

Beate Kuhn – Installation, Fotodokumentation

23.06.2018 bis 15.07.2018

 

Die Installationsreihe „Kontemplative Räume“ der Künstlerin Beate Kuhn fand ihren Anfang im Hafermagazin Landau. In einem durch blaue Fenster erleuchteten Raum hingen neun Seidenbaldachine, welche im Luftzug schwingend von den Besuchern als Räume betreten werden konnten. Diese Idee wird nun erweitert, indem die Künstlerin den geschlossenen Raum verlässt. In Neuseeland wählte sie die Form einer Pyramide, welche an besonders ausgewählten Orten in der Natur und nur für kurze Zeit aufgestellt wurde, so beispielsweise in der Nähe eines Vulkans, eines Wasserfalls, oder inmitten eines Waldes. In Brasilien entstanden im Rahmen einer Künstlerresidenz magentafarbene Installationen aus Seide in der Nähe des Ozeans.

Alle diese Arbeiten zeichnet ein meditativer Charakter aus, der auf ein Innehalten des Betrachters zielt. Auch geht es der Künstlerin um eine Wieder-Verbindung mit der Natur. Dies wird mittels eines selbst hergestellten und selbst getragenen Textils aus gesammelten Flechten besonders deutlich zum Ausdruck gebracht. Eher subtil verbirgt sich dahinter eine politische Botschaft...

 

Vernissage am Fr, 22.06.2018

Einführung: Evelyn Hoffmann
Lesung: Beatos - eine von Zeichnungen der Künstlerin inspirierte Kurzgeschichte der  argentinischen Autorin Marina Luisa Caamaño, musikalisch begleitet von Heinz Möllinger, Klavier

 

Beate Kuhn
hat an den Kunstakademien in Glasgow, Berlin und Karlsruhe studiert.
Website

Ausstellung KONTEMPLATIVE RÄUME von Beate Kuhn Installation - Fotodokumentation
Beate Kuhn, Flechtenkleid am Meer