Kunstausstellungen – Lesungen – Vorträge – Konzerte

08.01. – 30.01.2022 GLORIA KELLER | JÜRGEN KELLER  fremdgesteuertselbstbestimmt

Malerei, Zeichnung, Installation

Vernissage am Freitag, 07.01.2022 um 19 Uhr

 

Einführung: Simone Maria Dietz


Galerientag am Samstag, 15.01.2022, 14 – 20 Uhr

Einlass entsprechend der geltenden Corona-Verordnung


In ihrer Ausstellung fremdgesteuertselbstbestimmt präsentieren Gloria und Jürgen Keller Malerei, Zeichnung und Installation.


Gloria Keller zeigt neue Arbeiten aus den letzten 2 Jahren, die von der Pandemie geprägt waren. Entstanden sind dabei mehrere Werkreihen, ständig begleitet von Fischen und deren symbolischer Bedeutung: dem Unbewussten, das so vieles im Leben lenkt.
„Bis du dem Unbewussten bewusst wirst, wird es dein Leben steuern und du wirst es Schicksal nennen“, sagt der Psychoanalytiker C.G. Jung.
Fische tummeln sich auf Bildern, deren Motive teilweise aus dem Fotoalbum ihrer Kindheit stammen. Eine bildnerische Reise in die Vergangenheit, zu den Wurzeln und eine Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit des Lebens.

 

Eine passende Ergänzung ist die Rauminstallation „Körperschiffe“ von Jürgen Keller, die ein ähnliches Thema aufgreift: Die bewusste und unbewusste Odyssee des Lebens.
Weibliche und männliche Papierkörper, lebensgroß, aufgehängt an transparenten Nylonschnüren, die den Eindruck erwecken, als ob sie schwerelos durch den Raum gleiten. Frauen, Männer, Körper, Seelen, die Schiffen gleich durch das Universum der Zeit gleiten, ausgesetzt den Unbilden des Lebens, Ziele suchend, selbst am Ruder oder fremdgesteuert, miteinander, gegeneinander, eine fortwährende Odyssee, einsam, zweisam, zerbrechlich…

Gloria Keller arbeitet als freie Künstlerin in Freudenstadt
www.gloriakeller.de


Jürgen Keller arbeitet als Designer und freier Künstler in Freudenstadt
www.media-seven.de


05.02. – 27.02.2022 PRESENT? PECO KAWASHIMA

Installation / Partizipatorische Arbeit

Vernissage am Freitag,  04.02.2022 um 19 Uhr

 

Grußwort der Stadt: Dominika Szope, Kulturamtsdirektorin
Einführung: Christina Korzen
Musikalische Begleitung: Tom Boller

 

Finissage am Sonntag, 27.02.2022, von 15 bis 20 Uhr

in Anwesenheit der Künstlerin

Einlass entsprechend der geltenden Corona-Verordnung



Die Künstlerin und Hanna-Nagel-Preisträgerin Peco Kawashima legt ihren Werken oftmals schwer greifbare Begriffe zugrunde. Themen wie Zeit, Erinnerungen, Emotionen, aber auch das generelle menschliche Dasein rücken ins Zentrum ihres Schaffens: Vererbung ist die Übertragung von Informationen in einer Zelle auf die nächste Generation von Zellen. Wir erben unsere Gene von unseren Vorfahren. Es ist wie ein Rätsel, es scheint sich zu verflechten und zu überschneiden. Welche Teile meiner Arbeit sind durch die Erbinformationen von meinen Eltern beeinflusst und welche von meinen Vorfahren fünf Generationen zuvor?
Wir leben mit unserer eigenen Persönlichkeit, unserem eigenen Geschmack, unserem Aussehen, usw. In unserem Leben sind so viele Auswahlmöglichkeiten vorhanden. Was sollte man wählen und sich wie entscheiden? Beinhaltet: „seinem Schicksal folgen“ auch den Willen? Die Möglichkeit verschiedene Faktoren selbst zu entscheiden, das kann gut oder schlecht sein. Manchmal ist das Ergebnis ganz anders, als man es erwartet hat und manchmal bringt es im Nachhinein etwas Gutes und umgekehrt.
Was existiert in sich und was wählt man in seinem eigenem Leben. „Was wäre, wenn wir eine andere Entscheidung getroffen hätten…?“ - Vielleicht hat sich jeder schon einmal diese Frage gestellt. Es ist vielleicht gut, sich einen Moment Zeit zu nehmen, um noch einmal auf die Existenz des „gegenwärtigen Selbst“ zurückzublicken.

Peco Kawashima, geboren im japanischen Kyoto, absolvierte zunächst ein Architekturstudium und eine Ausbildung zur Holzbildhauerin, bevor sie ab 2011 Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe studierte. Ihr Meisterstudium beendete sie 2017 bei Prof. Harald Klingelhöller.

 

>> About me - Peco Kawashima

Peco Kawashima, Du Du und Du, 2021, 14x20 cm, Pressefoto GEDOK Karlsruhe
Peco Kawashima, Du Du und Du, 2021, 14x20 cm, Pressefoto GEDOK Karlsruhe


Alle Ausstellungen und Veranstaltungen werden von der Stadt Karlsruhe unterstützt.