Kunstausstellungen – Lesungen

09.09. bis 09.10.2022  Eugenia Jäger und Natalia Zaloznaya (Belarus)

Nicht, was ihr denkt. Acryl, Tusche, Papier und Digitalprint

Vernissage am Freitag, 09.09.2022 um 20 Uhr
Einführung: Sandeep Sodhi, Kunsthalle Baden-Baden

 

Finissage am Sonntag, 09.10.2022 von 15 bis 19 Uhr

in Anwesenheit der Künstlerinnen

 

Sonderöffnungszeiten

 

Tag der offenen Tür im Rahmen des Kulturfestivals ECKKULTURdörfle

Samstag, 10.09.2022, 14 – 20 Uhr, Sonntag, 11.09.2022, 14 – 18 Uhr

>> Programm ECKKULTURdörfle

art weekend Karlsruhe (statt Galerientag)
Freitag, 23.09.2022, 12 – 21 Uhr, Samstag, 24.09.2022, 12 – 18 Uhr

>> Webseite

 

 

Die heutige Welt steht vor einer neuen Technologie, in der große Mengen an Informationen leicht verfügbar sind. Das verführt zu Manipulationen – das Thema „multiple Wahrheiten“ interessiert die Künstlerinnen Eugenia Jäger und Natalya Zaloznaya.

Wahrheit und Unwahrheit scheinen vermengt zu sein. Eine Vielzahl von Quellen, die vor allem durch das Internet und soziale Medien verwendet werden, können im Informationsraum kaum noch unterschieden werden. Offiziellen Verlautbarungen stehen zahlreiche „alternative Wahrheiten“ gegenüber.

 

„Nicht, was ihr denkt“ ist von Natalya Zaloznaya und Eugenia Jäger als experimentelles Projekt konzipiert. Es gibt keine vorgefertigten Antworten auf Fragen, sondern die Betrachter:innen werden dazu angeregt, sich aktiv zu beteiligen und zeitgenössische künstlerische Prozesse zu verstehen. Es stellt eine Miniaturanalyse der persönlich „dokumentierten“ Alltagsgeschichte der Künstlerinnen dar, die das Thema sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft betrachtet.

 

Einlass entsprechend der geltenden Corona-Verordnung.


12.10. bis 16.10.2022 „Wir sehen uns im Zwischenraum“

Christina Vinke und Sophie L. C. Eckhardt, Hochschule für Gestaltung Karlsruhe

Vor dem Erkennen kommt das Sehen. Sehen braucht Distanz. Einen Abstand zum Objekt, zum Gegenüber, damit Licht in die Pupille gelangt, damit die Linse fokussieren kann. Sehen braucht Distanz, Erkennen Differenz. Aber wie viel Unterschied ist hilfreich, wie viel Ähnlichkeit nützlich?

In der Ausstellung „Wir sehen uns im Zwischenraum“ im GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe wird Raum aufgespannt zwischen Arbeiten von Christina Vinke und Sophie L. C. Eckhardt. Die Werke der freien und angewandten Kunst stehen sich mal wie Spiegelbilder, mal wie Fremde gegenüber.

 

Öffnungszeiten
Mi bis  Fr 17 – 19 Uhr, Sa 18 – 20 Uhr, So 14 – 16 Uhr

 

Während der Öffnungszeiten sind die Künstlerinnen anwesend!

Einlass entsprechend der geltenden Corona-Verordnung.


10. Literaturtage Karlsruhe 2022

09.10. um 11 Uhr  In freiem Fall. Werkstattlesung von GEDOK-Autorinnen

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Lea Ammertal, Martina Bilke, Ondine Dietz, Martine Lombard, Hedi Schulitz

 

In freiem Fall, ganz ohne Schirm und Netz. Das könnte Angst machen – oder auch nicht. In sanften Gleitflügen geht es über Täler und Hügel hinweg. Natürlich können dabei die verrücktesten Dinge geschehen: Mit Dostojewski können Patientin, Ärzte und zuletzt ein ganzes Krankenhaus davonfliegen, Derwische sich in Trance tanzen, verschwundene Zwillingsbrüder Märchen stehlen … Auf jeden Fall aber haben die, die schon gefallen sind, so manches zu erzählen.

 

Weitere Informationen über die Autorinnen

 

www.lea-ammertal.jimdofree.com

 

www.literaturport.de/Martina.Bilke/

 

Ondine Dietz Künstlerinnenprofil und Die neue Fledermaus

 

www.literaturport.de/martine.lombard

 

www.hedischulitz.de

 

 

Eintritt frei, Spenden willkommen

Anmeldung: gedok-karlsruhe@online.de oder 0721 / 37 41 37

Einlass entsprechend der geltenden Corona-Verordnung.

16.10. um 11 Uhr  Wildis Streng präsentiert Sichelhenket – ein Hohenlohe-Krimi

Wildis Streng, Portrait
Wildis Streng, Foto: privat

Sichelhenket im spätsommerlichen Hohenlohe. Der gesamte Crailsheimer Stadtteil Roßfeld befindet sich in Feierlaune. Die Dorfgemeinschaft verfolgt das Saurennen am Festsonntag, als eine junge Sautreiberin die Leiche des Jungbauern Martin „Märtl“ Ohr entdeckt. Das hohenlohisch-westfälische Ermittlerteam Lisa Luft und Heiko Wüst stößt auf ein Dickicht aus Eifersucht und Neid. Nicht nur hat der berüchtigte Frauenheld Märtl einem Kumpel die Freundin ausgespannt – auch bei den Landfrauen hat sich der gutaussehende, aber rücksichtslose Agraringenieur unbeliebt gemacht. Selbst Mitglieder seiner Familie sowie einige überengagierte Kindergarteneltern waren nicht gut auf ihn zu sprechen. Doch wer ging so weit, dem selbstsüchtigen Casanova mit einem Schlag den Garaus zu machen?

 

Wildis Streng ist in Crailsheim geboren und aufgewachsen. In Karlsruhe studierte sie Germanistik und Malerei, seit 2006 arbeitet sie als Gymnasiallehrerin. Zudem widmet sie sich der Malerei, der Fotografie und dem Schreiben. Aus ihrer Feder stammen bereits mehrere Kriminalromane rund um das Ermittlerduo Lisa Luft und Heiko Wüst.

 

Weitere Informationen

 

www.wildisstreng.de

 

Autorin im Gmeiner Verlag

 

 

Eintritt frei, Spenden willkommen

Anmeldung: gedok-karlsruhe@online.de oder 0721 / 37 41 37

Einlass entsprechend der geltenden Corona-Verordnung.



23.10. um 11 Uhr  Regine Kress-Fricke: HOMMAGE À MARTHA & RUDOLF VON LABAN

Im Rahmen von „66 Lesungen im Land“

Regine Kress-Fricke liest aus dem Gedichtbildband HOMMAGE À MARTHA & RUDOLF VON LABAN, der in Zusammenarbeit mit Jean Kirsten entstanden ist.

 

Das Buch ist in Text & Bild der Philosophie sowie der Zeichensprache des Ausdruckstanzes und der tragisch endenden Liebe dieses Künstlerpaares gewidmet.

Rudolf von Laban, Choreograf, Tänzer, Autor und Schöpfer der Tanzschrift Labanotation / Kinetographie, gilt als einflussreichster Pionier des Ausdruckstanzes.

Die Malerin Martha, seine große Liebe, war die erste deutsche Kunststudentin an der berühmten Pariser Kunstakademie. Sie schlossen die Ehe gegen den Willen ihrer Familien. Zu groß schien beiden Eltern der Standesunterschied.

Marthas früher Tod stürzte Laban in tiefe Depression, aus der er kreativ und lebenshungrig wieder „auferstand“.

 

Die Autorin hat als Kind Rudolf von Laban bei seinen Familienbesuchen selbst noch kennengelernt. Sie erzählt im Rahmen der Lesung von Begebenheiten aus dem Leben dieses außergewöhnlichen Paares.

 

Buchempfehlung des Monats Februar 2022 der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik >>

 

 

Anmeldung: gedok-karlsruhe@online.de oder 0721 / 37 41 37

Einlass entsprechend der geltenden Corona-Verordnung.

 

Eintritt frei, Spenden willkommen



Alle Ausstellungen und Veranstaltungen werden von der Stadt Karlsruhe unterstützt.