Kunstausstellungen – Lesungen - Vorträge – Konzerte

1.07. bis 30.12.2021 Jüdisches Leben in Karlsruhe heute – ein Kunstprojekt  #2021JLID

Vérok Gnos, Elke Hennen, Jutta Hieret, Iris Kamlah, Gloria Keller


24.10. bis 21.11.2021  Ausstellung #closebutnobanana: Performance, Objekt, Collage, Film, Fotografie

Ausstellung #closebutnobanana 2021 MemoMyzel-Tafeln, Plakat, Kopfbedeckung, Fotocollage
Ausstellung #closebutnobanana 2021: Vérok GNOS, Elke HENNEN, Jutta HIERET, Iris KAMLAH, Gloria KELLER, MemoMyzel-Tafeln, Plakat, Kopfbedeckungen, Pressebild: Gloria Keller

Vernissage am Samstag, 23.10.2021, 19.00 Uhr
INTRO mit Claus Temps, Leiter Kulturbüro der Stadt Karlsruhe

 

Finissage am Sonntag, 21.11.2021

Kino in der GEDOK: #closebutnobanana – der Film
mit anschließender Gesprächsrunde

 

Die Ausstellung „#closebutnobanana – Jüdisches Leben in Karlsruhe heute“ macht Entwicklungen, Erlebnisse, Begegnungen und Momentaufnahmen sichtbar, die während eines langen Prozesses entstanden sind. Monatelange Recherchen, Kontaktaufnahmen, persönliche Blickschärfungen, Reflexionen und Diskussionen modellierten den Projektverlauf, verlangten Entscheidungen und beeinflussten letztendlich die künstlerische Arbeit. Die Schau im GEDOK-Künstlerinnenforum dokumentiert den sensiblen Prozess der vergangenen Monate, um gleichzeitig von Gegenwärtigem zu erzählen. Eine Auswahl der entstandenen MemoMyzel-Tafeln und Kopfbedeckungen sowie Film, Fotos und Collagen zeigen die differenzierte gedankliche Auseinandersetzung jeder einzelnen Künstlerin mit dem Sujet.

 

Rahmenprogramm im Künstlerinnenforum

 

Eintritt frei, Spenden erwünscht.

Einlass entsprechend der geltenden Corona-Verordnung.

Anmeldung erforderlich unter gedok-karlsruhe@online.de oder Fon: 0721 / 37 41 37

 

24.10.2021 um 16 Uhr

Hedi Schulitz liest aus ihrer Erzählung „Das Chippendale“

 

In der essayistischen Erzählung geht es um die Odyssee eines Damenzimmers, das der Autorin, Hedi Schulitz, von ihrer Mutter vererbt wurde. Dass die vorigen Besitzer des feinen Stilmöbels eine jüdische Familie aus Karlsruhe gewesen ist, hat die Autorin erst sehr viel später herausgefunden. Sie schildert den langwierigen und zum Teil mühsamen, aber auch faszinierenden Weg dieser Spurensuche. Und sie blickt auf die Entstehung einer wunderbaren Freundschaft, die Grenzen überwindet.

 

Hedi Schulitz hat in Berlin Romanistik und Slawistik studiert. Nach Aufenthalten in Frankreich und langjähriger Tätigkeit in der „Neuen Gesellschaft für Literatur“ in Berlin sowie einem Stipendiat im Döblin-Haus in Wewelsfleth lebt sie in Karlsruhe. Seit 2008 ist sie Fachbeirätin für Literatur in der GEDOK Karlsruhe.
Sie schreibt Romane, Erzählungen und Essays. Ihr Roman „Die Schattenfrau“, erschienen 2014 in Lindemanns Bibliothek Karlsruhe, ist auch Grundlage des gleichnamigen Theaterstücks, dessen Co-Autorin sie ist. Premiere war 2020 im Jubez Karlsruhe. Der Schwerpunkt ihrer literarischen Arbeit liegt auf der romanhaft-fiktionalen Rekonstruktion von Biografien.

 

>> Verlagsinformationen Lauinger Verlag


Begleitende Veranstaltungen in Karlsruhe

 

Eintritt frei, Spenden erwünscht
Einlass entsprechend der geltenden Corona-Verordnung und laut Informationen des Veranstalters.

 Sa 30.10.2021, 18 bis 22 Uhr

#closebutnobanana meets Kulturküche II

 

Klezmermusik von Petra Friedrich und Helga Betsarkis um 19 Uhr

Lesung mit Ondine Dietz und Robert Freitag um 20 Uhr

 

Kulturküche, Kaiserstr. 47, 76131 Karlsruhe
Einlass entsprechend der geltenden Corona-Verordnung.
Speisen zum Selbstkostenpreis.

 

Bitte anmelden unter anmeldung@kulturkueche-karlsruhe.de

 

Der Kulturküche-Koch bietet Gerichte auf der Basis authentischer jüdischer Rezepte mit eigener kreativer Note an. Petra Friedrich (Geige) und Helga Betsarkis (Akkordeon) entführen uns mit Klezmerklängen in weitere Gedankenwelten.

 

Durch Ondine Dietz und Robert Freitag hören wir zum einen eine Erzählung, welche die chassidische Welt vergangener Jahrhunderte heraufbeschwört, und in der eine weise Storytellerin eine bittersüße Liebesgeschichte als Gleichnis vorbringt. Andererseits lauschen wir auch einer Geschichte über das Werden vom Nichtjuden zum Juden.

Zudem wird eine Kurzgeschichte von Alexander Zukernik gelesen.

 

Die Präsentation der #closebutnobanana-Plakate sowie eine Auswahl der MemoMyzel-Tafeln machen Elemente des Kunstprojekts erneut sichtbar und bieten einmal mehr die Möglichkeit zum Gesprächsaustausch.


Sa 13.11.2021, 19 Uhr

In Kooperation mit der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe

 

Lesung mit Michael Wuliger (Berlin): Koscher durch die Krisen
Literaturhaus PrinzMaxPalais Karlsruhe, Karlstr. 10 / 2. OG, 76133 Karlsruhe
Anmeldung: presse@literaturmuseum.de oder 0721 / 133 – 4084

 

„Woran erkennt DER SPIEGEL Juden? Was haben Palästinenser und Radfahrer gemein? Was ist ein Masel-Tow-Cocktail?“

Von 2017 bis 2020 schrieb Michael Wuliger in der Jüdischen Allgemeinen seine Kolumne Wuligers Woche. Mal ironisch, mal zornig, gelegentlich sentimental nahm er sich dort aktuelle Ereignisse vor - Politik, Gesellschaft, Kultur, Dummheiten innerhalb und außerhalb der jüdischen Gemeinschaft - und natürlich die unvermeidbare deutsche „Israelkritik“

Michael Wuliger, 1951 in London geboren, wuchs in Wiesbaden auf, studierte in Marburg und arbeitete als Journalist in Köln und Berlin. 2009 erschien sein Buch „Der koschere Knigge - Trittsicher durch die deutsch-jüdischen Fettnäpfchen“. Er geht selten in die Synagoge, isst gern Serrano-Schinken und nennt als sein jüdisches Idol Krusty den Clown aus der Fernsehserie „Simpsons“.


18.11.2021 Wege jüdischer Komponisten und Komponistinnen in und aus Deutschland

Gesprächskonzert mit  Boris Yoffe (li) und Kolja Lessing (re) über Wege  jüdischer  Komponist*innen wie Tzvi Avni, Ursula Mamlok und Paul Ehrlich
Gesprächskonzert: Portraits Boris Yoffe, Tzvi Avni, Ursula Mamlok, Paul Ehrlich, Kolja Lessing; Collage: Ute Reisner

Do 18.11.2021, 19 Uhr


Festsaal der Karlsburg Durlach, Pfinztalstraße 9, 76227 Karlsruhe
Anmeldung: gedok-karlsruhe@online.de oder 0721 37 41 37

 

Gesprächskonzert mit Kolja Lessing (Violine und Moderation) und Boris Yoffe (Moderation)
über die Wege jüdischer Komponist*innen wie  Tzvi Avni, Paul Ehrlich, Ursula Mamlok, Boris Yoffe und Kolja Lessing


21.10. bis 23.10.2021 GEDOK beim Pop-Up-Store im Regierungspräsidium

Literatur, Musik-CDs am Gemeinschaftsstand. Solo: Susanne Högner SH Schmuckdesign, Gabriele Heinz Schmuck

Donnerstag, 21. Oktober und Samstag, 23. Oktober 2021 von 14 bis 19 Uhr |  Freitag, 22. Oktober 2021 von 14 bis 22 Uhr

 

Pfiffig, bunt, einfallsreich, innovativ und erfrischend – so präsentieren sich Kreativschaffende aller Branchen aus Karlsruhe und der Region im Herzen von Karlsruhe im Regierungspräsidium am Rondellplatz.

 

Werden Sie als Interessent, Gast und potenzieller Kunde Teil eines ungemein faszinierenden Projektes: der Umsetzung frischer und innovativer Ideen in marktfähige Angebote, die Individualität und Esprit ausstrahlen. Dazu gehören kreative Produkte wie Lampen, Taschen, Fotos, Modeartikel, Accessoires, Designstücke, Kunstwerke und vieles, vieles mehr – und alle stammen aus Karlsruhe oder der Region. 

 

Im Kreativ-Café können Sie Ihre Eindrücke bei einer Tasse dampfendem Kaffee auf sich wirken lassen und die Zeit für einen Plausch nutzen. Sie sind herzlich willkommen – und für den kleinen Hunger ist ebenfalls gesorgt. (PM des Regierungspräsidiums, weitere Informationen)

 

Infos zu den Ausstellerinnen auf der k3-Webseite   >> SH Schmuckdesign | >> Gabriele Heinz Schmuck

 

Freier Eintritt,  Zugangsvoraussetzung 3G-Regel


Alle Ausstellungen und Veranstaltungen werden von der Stadt Karlsruhe unterstützt.