Kunstausstellung – Internationaler Frauentag – JuLi-Preis

USCHI LÜDEMANN präsentiert Gemaltes Licht in sphärischen Bildern

Malerei auf Leinwand und Papier

05.03. bis  28.03.2021

 

Eröffnung am Freitag, 05.03.2021, 16.00 – 20.00 Uhr
in Anwesenheit der Künstlerin


Finissage am Sonntag, 28.03.2021,16.00 – 20.00 Uhr
in Anwesenheit der Künstlerin.

 

Während einer stillen, konzentrierten Betrachtung halten die Gemälde Uschi Lüdemanns zwei Wege des Sehens bereit, ohne einen der beiden Wege ausdrücklich hervorzuheben.

Der erste Weg nimmt seinen Ausgang bei den elementaren Grundlagen der sogenannten „absoluten Malerei“. Reine Malerei, die sich auf sich selbst bezieht – auf Farbe und Farbträger, auf Werkmittel und technische Verfahren des Farbauftrags. Neben diesen Kriterien sind noch Gestus und Impetus wichtig, also die Art der Auseinandersetzung mit dem Material und die eigene künstlerische Haltung. Wie zum Beispiel die Farbe auf die Leinwand oder das Papier gelangt und ob dies in einer analytischen oder eher abstrakt-expressiven Weise geschieht. Bei Lüdemann ist es genau die malerische Geste, die farbintensiv zum zweiten Weg führt und mögliche Sichtweisen außerhalb einer absoluten Malerei nicht nur zulässt, sondern geradezu aufruft.

 

Für ihre großformatigen Bilder setzt die Malerin eine aufwendige Lasurtechnik ein. Dadurch kommt es ständig zu Überlagerungen und Verschiebungen von hellen und dunklen Flächen sowie sich zueinander konträr verhaltenden Farbtönen. Zahlreiche Farbverläufe prägen den Binnenraum, der sich bis über die Bildränder der Leinwände erstreckt und gelegentlich von Farbfäden durchlaufen wird. Die so fast beiläufig hervorgerufene räumliche Wirkung in den Bildern Lüdemanns ist immens. Sie erstreckt sich nach allen Seiten und reicht weit in die Tiefe. Nicht immer erweckt die Raumwirkung unweigerlich Assoziationen zu Naturempfindungen und Landschaften. Viel häufiger geht die Wirkung von dem, was ein Raum zu sein scheint, in eine sphärische Wirkung über: die Gemälde von Uschi Lüdemann sind in erster Linie sphärische Bilder. Sie stiften ein metaphysisches Seherlebnis, das mit realistischen Anordnungen gar nicht oder nur schwer zu fassen ist.

(Text: Joachim Schwitzler [gekürzt])

 

>> Webseite Uschi Lüdemann

 

 

 

Falls es durch Corona-Verordnungen weiterhin Einschränkungen gibt, können Besucher*innen die Ausstellung nach Terminabsprache einzeln besichtigen: Mo bis Fr von 15.00 – 19.00 Uhr.

Uschi Lüdemann, Beneath the waves, 2019, Acryl Pigmente Leinwand, 70x100 cm
Uschi Lüdemann, Beneath the waves, 2019, Acryl Pigmente Leinwand, 70x100 cm
Uschi Lüdemann, Dark night, 2018, Acryl Pigmente Holz, 60x60x50 cm
Uschi Lüdemann, Dark night, 2018, Acryl Pigmente Holz, 60x60x50 cm


Zum Internationalen Frauentag

Künstlerinnen aller Disziplinen fordern faire Teilhabe und Gleichstellung im Kunstbetrieb zum Internationalen Tag der Frau 2021!

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GEDOK Bundesverband zum internationalen Frauentag
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5. März. Rosa Luxemburg (1871–1919) zum 150. Geburtstag

Wir würdigen Rosa Luxemburg als Vorbild für engagierte Frauen. 

 

 

Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden.

 

 

Dann sieh, daß Du Mensch bleibst: Mensch sein ist vor allem die Hauptsache. Und das heißt: fest und klar und heiter sein, ja heiter trotz alledem und alledem.

 

 

Ich möchte laut über die Mauern hinausrufen: O bitte beachten Sie doch diesen herrlichen Tag! Vergessen Sie nicht, wenn Sie noch so beschäftigt sind, den Kopf zu heben und einen Blick auf diese riesigen, silbernen Wolken zu werfen und auf den stillen blauen Ozean, in dem sie schwimmen. Beachten Sie doch die Luft, die vom leidenschaftlichen Atem der Lindenblüten schwer ist, und den Glanz und die Herrlichkeit, die auf diesem Tag liegen; denn dieser Tag kommt nie, nie wieder!

 

 

>> Biografie, Deutsches Historisches Museum Berlin

Bildagentur: ADN-Zentralbild Deutsches Reich, 1910/1919 © Deutsches Historisches Museum, Berlin Inv.-Nr.: F 59/1341
Bildagentur: ADN-Zentralbild Deutsches Reich, 1910/1919 © Deutsches Historisches Museum, Berlin Inv.-Nr.: F 59/1341


Buchvorstellung und Lesung mit Martina Bilke

14.03.2021 um 17.00 Uhr ausgebucht
21.03.2021 um 17.00 Uhr

 

„Auf einem Baum der Kuckuck.“ Roman von Martina Bilke

 

Anmeldung erforderlich unter gedok-karlsruhe@online.de
oder telefonisch unter 0721 / 37 41 37

Eintritt frei, Spenden erwünscht.

Corona-bedingte Änderungen vorbehalten.

 

Der Roman

Caracas 1996. Die 23jährige Ánaca leidet unter dem plötzlichen Tod ihrer geliebten Großmutter Lela, bei der sie aufgewachsen ist. Doch Nachlass und Trauerfeier werfen Fragen nach einer Vergangenheit auf, über die nie gesprochen wurde. Ánaca erfüllt Lelas letzten Willen und bringt ihre Asche nach Deutschland, woher die Familie stammt. Dort entdeckt sie, welche Rolle ihre Großmutter als Ärztin im Dritten Reich gespielt hat. Jäh wird Ánaca mit dem Bösen in der eigenen Familiengeschichte konfrontiert. Sie stürzt in Selbstzweifel, stellt ihre Identität in Frage. Wie überwindet sie dieses Erbe?

Der zwischen Deutschland und Caracas spielende Roman erschien 2020 im J.S.Klotz Verlagshaus (Neulingen). Während ihres zweijährigen Aufenthaltes in Venezuela konnte die Autorin beobachten, welche Spuren die Generation immigrierter Nationalsozialisten dort hinterlassen hat.

 

Martina Bilke lebt in Karlsruhe. Sie wurde geboren in Oberfranken, zog dann hin und her zwischen Hanau, Freiburg, Mainz, Wien, Trier, Wörth, Caracas, Karlsruhe. Nach dem Studium der Geschichte und der Germanistik promovierte sie über den Wiener Satiriker Karl Kraus, unterrichtete Deutsch und Geschichte, veröffentlichte weitere wissenschaftliche und literarische Texte (Prosa und Lyrik, zuletzt 2020). Sie gab „Hirschbrückentage“ (Karlsruhe 2015, mit Martina Leiber) und „Einander im Schreiben begegnen. Texte aus der Schreibwerkstatt für Flüchtlingskinder“ heraus. (Karlsruhe 2016, mit Abier Bushnaq und Fritz Kölling). 2012 erschien ihr Roman „Erben“, 2016 der Karlsruhe-Roman „Orlandos Fächer“ im Kleinen Buchverlag in Karlsruhe. Sie ist Mitglied der Darmstädter Textwerkstatt 2019 und 2020.

 

>> Martine Bilke im Literaturport-Autorenlexikon

 

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Karlsruhe und des Förderkreises  deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg.

 



Neu: Videoinstallationen und Videodokumentationen

Einige Ausstellungen und Veranstaltungen haben wir als Video dokumentiert.

Weitere Kunstprojekte sind als Videoinstallationen präsentiert worden.

 

Eine Übersicht finden Sie unter >> Videos


Ausschreibung

Prosapreis JuLi | Junge Literatur 2021

Thema „Corona“

 

Ausloberinnen: GEDOK Karlsruhe, Literarische Gesellschaft Karlsruhe, Kulturamt der Stadt Karlsruhe

 

Für junge Menschen im Alter von 15 – 21 Jahren, die in der Stadt Karlsruhe oder in den Landkreisen Karlsruhe oder Rastatt leben, arbeiten oder in Ausbildung sind.
Ein deutschsprachiger unveröffentlichter Text (Prosatext oder dramaturgischer Text, keine Lyrik), im Umfang von max. 14.400 Zeichen (8 Normseiten).

 

Einsendeschluss: 20. März 2021 (Poststempel)
GEDOK Karlsruhe, z.H. Karin Bruder, Markgrafenstr. 14, 76131 Karlsruhe

 

Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt Mitte April 2021 auf der Webseite der GEDOK Karlsruhe. Bitte sehen Sie von einer vorherigen Anfrage ab.

 

>> Ausschreibungsinfo (PDF)

>> Ausschreibungen


Alle Ausstellungen und Veranstaltungen werden von der Stadt Karlsruhe unterstützt.