Kunstausstellungen

28.07. bis 28.08.2022  Sommerpräsentation. SEASCAPES

Rauminstallation von Josephine Gerhardt, Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe

Ein Kooperationsprojekt der Fachgruppe Fotografie/Medienkunst der GEDOK Karlsruhe mit dem Fachbereich Medienkunst der Staatlichen Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe.

Projektleitung: Sabine Schäfer (GEDOK) und Prof. Susanne Kriemann (HfG).

 

Vernissage am Donnerstag, 28.07.2022 um 19 Uhr

Einführung: Prof. Susanne Kriemann, HfG Karlsruhe

 

Finissage am Sonntag, 28.08.2022 von 14 bis 18 Uhr

 

Die Künstlerin ist von 28.7.bis 31.7. und von 25.8.bis 28.8. zu den Öffnungszeiten anwesend.

Wie ein Algenwald schweben die raumhohen Textildrucke, zwischen denen sich die Besucher:innen bewegen können. Durch die Hängung der Bildträger entstehen neben dichten und dunklen Stellen immer wieder Lichtungen. Die Bewegungen der Stoffe und die Lichtreflexe suggerieren das Gefühl, sich unter Wasser zu bewegen. Die sinnlich aufgeladenen Bilder lassen nur schwer erkennen, ob es sich um im Meer vorgefundene Algen, Muscheln oder Kunststoffe handelt.

Josephine Gerhardts Textildrucke, die auf Scans gefundener Materialien basieren, beschäftigen sich zugleich mit der Schönheit der Weltmeere und den problematischen Zuständen durch menschliche Zerstörung.

Gerhardts Auseinandersetzung mit dem Kulturraum Meer nähert sich Fragen wie: Was schwimmt im Meer? Was passiert im Ozean, wenn er mit Plastik geflutet wird? Wie verändert Kunststoff das über Jahrmillionen entstandene Gleichgewicht der Lebewesen – ob Pflanze, Mensch oder Tier?

 

Gerhardts Bilder entstanden 2021 während ihres Aufenthalts in der portugiesischen Künstlerresidenz DeLiceiras18 in Porto. Als Künstlerin wie auch ambitionierte Surferin fasziniert sie das Element Wasser. So fand die Veränderung der Meere durch Verschmutzung und Klimawandel, die sie in dieser Zeit hautnah erlebte, Eingang in ihre Kunst.

 

Josephine Gerhardt (Jg. 1996) arbeitet mit unterschiedlichen Medien, Fotografie, Druckgrafiken und Installation. Die Architektin (RWTH Aachen und Universidade do Porto) interessiert sich für räumliche Themen und studiert derzeit Ausstellungsdesign und Szenografie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe.

 

 

Die Ausstellung im Rahmen des Nachwuchsförderprogramms der GEDOK Karlsruhe wird ermöglicht durch die Unterstützung der Fördergesellschaft ZKM/HfG und der Stadt Karlsruhe.


09.09. bis 09.10.2022  Eugenia Jäger und Natalia Zaloznaya (Belarus)

Nicht das, was ihr denkt. Acryl, Tusche, Papier und Digitalprint

Vernissage am Freitag, 09.09.2022 um 20 Uhr
Einführung: Sandeep Sadhi, Kunsthalle Baden-Baden

 

Finissage am Sonntag, 09.10.2022 von 15 bis 19 Uhr

in Anwesenheit der Künstlerinnen

 

Sonderöffnungszeiten

 

Tag der offenen Tür im Rahmen des Kulturfestivals ECKKULTURdörfle

Samstag, 10.09.2022, 14 – 20 Uhr, Sonntag, 11.09.2022, 14 – 18 Uhr

art weekend Karlsruhe (statt Galerientag)
Freitag, 23.09.2022, 12 – 21 Uhr, Samstag, 24.09.2022, 12 – 18 Uhr

 

 

Die heutige Welt steht vor einer neuen Technologie, in der große Mengen an Informationen leicht verfügbar sind. Das verführt zu Manipulationen – das Thema „multiple Wahrheiten“ interessiert die Künstlerinnen Eugenia Jäger und Natalya Zaloznaya.

Wahrheit und Unwahrheit scheinen vermengt zu sein. Eine Vielzahl von Quellen, die vor allem durch das Internet und soziale Medien verwendet werden, können im Informationsraum kaum noch unterschieden werden. Offiziellen Verlautbarungen stehen zahlreiche „alternative Wahrheiten“ gegenüber.

 

„Nicht das, was ihr denkt“ ist von Natalya Zaloznaya und Eugenia Jäger als experimentelles Projekt konzipiert. Es gibt keine vorgefertigten Antworten auf Fragen, sondern die Betrachter:innen werden dazu angeregt, sich aktiv zu beteiligen und zeitgenössische künstlerische Prozesse zu verstehen. Es stellt eine Miniaturanalyse der persönlich „dokumentierten“ Alltagsgeschichte der Künstlerinnen dar, die das Thema sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft betrachtet.

 

Einlass entsprechend der geltenden Corona-Verordnung.


Alle Ausstellungen und Veranstaltungen werden von der Stadt Karlsruhe unterstützt.