Kunstausstellungen – Veranstaltungen

PUNKTLANDUNG. Bildende Kunst

Malerei, Grafik, Collage, Mixed Media, Relief, Objekt, Plastik, Installation

10.10. bis. 01.11. 2020

 

Christine Bauer . Nicole Bellaire . Christa Dihlmann . Elke Hennen . Jutta Hieret . Karin Hirschle . Sigrid Jordan . Iris Kamlah . Gloria Keller .  Sylvia Kiefer . Lilo Maisch . Brigitte Nowatzke-Kraft .  Anne-Bärbel Ottenschläger . Dorothea Rogulja-Wagner .  Rosemarie Vollmer

Startpunkt am Freitag, 09.10.2020, 16 bis 20 Uhr
stündliche Führungen durch die Künstlerinnen

16-17 Uhr Sigrid Jordan, Brigitte Nowatzke-Kraft

17-18 Uhr Iris Kamlah, Anne-Bärbel Ottenschläger
18-19 Uhr Elke Hennen, Jutta Hieret

19-20 Uhr Rosemarie Vollmer

 

Pluspunkte: anwesende Künstlerinnen am Sa, So 14 bis 16 Uhr

10.10. Sylvia Kiefer .  11.10. Gloria Keller

17.10. Jutta Hieret .  18.10. Christine Bauer

24.10. Dorothea Rogulja-Wagner .  25.10. Lilo Maisch

31.10. Nicole Bellaire, Rosemarie Vollmer

 

Schlusspunkt am Sonntag, 01.11.2020, 14 bis 18 Uhr
stündliche Führungen durch die Künstlerinnen

14-15 Uhr Iris Kamlah
15-16 Uhr Elke Hennen

16-17 Uhr Jutta Hieret

17-18 Uhr Karin Hirschle

 

 

„Komm’ auf den PUNKT!“

 

Dieser Aufforderung folgten die Bildenden Künstlerinnen der GEDOK Karlsruhe voller Begeisterung und Ideenreichtum. Das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit dem außergewöhnlichen Ausstellungstitel PUNKTLANDUNG zeigt nun das Künstlerinnenforum mit einer jurierten Auswahl ganz besonderer Arbeiten. Entstanden ist eine Werkschau, die sich durch eine Vielzahl an eigenwilligen Umsetzungen und Techniken auszeichnet, lässt doch der Begriff PUNKTLANDUNG diverse inhaltliche Assoziationen zu: verschiedene Aspekte, Gedanken und Statements auf einen Nenner bringen, mit Argumenten Treffer erzielen oder Standpunkte zuspitzen. Fragen stellen sich: Wie kann im Kunstschaffen die punktgenaue Umsetzung mit bildnerischen Mitteln erreicht werden? Wie kann ein Leitgedanke, eine klare Positionierung oder Fokussierung in den Werkformen zum Beispiel der Plastik, der Installation, der Malerei, der Druckgrafik, des Reliefs oder der Collage konzentriert zum Ausdruck kommen?

Die Ausstellung zeigt jedoch nicht nur inhaltliche Auseinandersetzungen mit dem komplexen Thema. Der PUNKT, die Punktform selbst, wird in fantasievollen Varianten nach rein formalen Aspekten durchgespielt. Ob auf Papier oder Leinwand, als Objekt, Plastik oder Installation, die künstlerischen Sichtweisen kreisen immer wieder um Pünktchen, Punkte, Tupfen, Flecken, Scheiben oder sogar Spiegelpunkte in vielfältiger Materialität und Farbgebung.

 

Dorothea Rogulja-Wagner,  Wachstumspunkt, Collage
Dorothea Rogulja-Wagner, Wachstumspunkt, Collage


TON ERDE WANDEL. Eine multimediale Rauminstallation

Malerei – Objekt – Klanginstallation – Lyrik – Plastik

07.11. bis 29.11.2020

 

Silvia Asshoff-Graeter, Malerei  |  Karin Bruder, Literatur  |  Meggi Rochell, Plastik, Installation  |  Dorothee Schabert, Klanginstallation  | 
Rose Schrade, Installation

Vernissage am Samstag, 07.11.2020, 14 bis 18 Uhr

Künstlerinnen führen stündlich durch die Ausstellung

 

Finissage am Sonntag, 29.11.2020, 14 bis 18 Uhr

Künstlerinnen führen stündlich durch die Ausstellung

 

Während der Öffnungszeiten 12-minütige Klanginstallation alle 45 Minuten


TON ERDE WANDEL, Veränderung und Bewahrung unseres Planeten, ein Thema von großer Aktualität, wird mit den Mitteln der Literatur, der Musik, in Bildern und mit Installationen verdeutlicht.
Dorothee Schabert legt ihrer Komposition die Urkraft der Menschwerdung, den Atem, zugrunde. In diese Klanginstallation werden lyrische Texte von Karin Bruder und sonore Anrufungen der Muttergottheiten eingewoben. Auf diesem Grund entfaltet sich die multimediale Rauminstallation TON ERDE WANDEL.
Den beständigen Wandel unseres Planeten thematisiert Rose Schrade. Ausgehend vom Quell allen Lebens, Luft, Erde, Wasser, über die anthropogene und technische Entwicklung, bis hin zu Überfluss und Wegwerfgesellschaft zeigt sie die Potenziale und die Mängel der heutigen Welt auf.
Eine sinnvolle Ergänzung findet dies in der eindrucksvollen Installation von Meggi Rochell, die auf drastische Weise die Problematik der Ernährung von Milliarden Menschen ins Bewusstsein ruft und die Bedrohung unseres Planeten durch fortwährende Einengung, Überwachung und Ausbeutung aufzeigt.
Silvia Asshoff-Graeter greift den Aspekt der Zeit auf und zeigt, dass der Homo sapiens einen äußerst kleinen Abschnitt auf der Skala der Erdgeschichte belegt. Ihr monumentales Menschengesicht, bei dem nicht sicher ist, ob es der Erde entwächst, oder in sie zurücksinkt, verdeutlicht die Vergänglichkeit allen Seins und nährt die Hoffnung auf einen stetigen Neubeginn.

Meggi Rochell, Occupation, 2020, Steinzeug, Engobe, Glasur
Meggi Rochell, Occupation, 2020, Steinzeug, Engobe, Glasur


Ausschreibung

Prosapreis JuLi | Junge Literatur 2021

Thema „Corona“

 

Ausloberinnen: GEDOK Karlsruhe, Literarische Gesellschaft Karlsruhe, Kulturamt der Stadt Karlsruhe

 

Für junge Menschen im Alter von 15 – 21 Jahren, die in der Stadt Karlsruhe oder in den Landkreisen Karlsruhe oder Rastatt leben, arbeiten oder in Ausbildung sind.
Ein deutschsprachiger unveröffentlichter Text (Prosatext oder dramaturgischer Text, keine Lyrik), im Umfang von max. 14.400 Zeichen (8 Normseiten).

 

Einsendeschluss: 20. März 2021 (Poststempel)
GEDOK Karlsruhe, z.H. Karin Bruder, Markgrafenstr. 14, 76131 Karlsruhe

 

>> Ausschreibungsinfo (PDF)

>> Ausschreibungen


Ehrenamtliche Mitarbeit

Karlsruher Freiwilligenmesse 17.10.2020 bis 31.01.2021

Die GEDOK beteiligt sich an der digitalen Karlsruher Freiwilligenmesse vom 17. Oktober 2020 bis 31. Januar 2021. 

Wir suchen kunst­in­ter­es­sierte Frauen, die bei der Organi­sa­tion und Durch­füh­rung von Veran­stal­tun­gen helfen.

 

>> GEDOK bei der Freiwilligenmesse - Kunst, Kultur, Bildung und Wissenschaft


Alle Ausstellungen und Veranstaltungen werden von der Stadt Karlsruhe unterstützt.