Dr. Ina Annette Hünnekens

 

Freischaffende Medienkunstwissenschaftlerin und Künstlerin aus Karlsruhe

 

Während der Gründerjahre des ZKM war sie gleich nach ihrem interdisziplinär ausgerichteten Studium der Geisteswissenschaften an der Universität Karlsruhe Mitarbeiterin des damaligen Medienmuseums und hat die spätere Sammlung der interaktiven Medienkunst mit auf den Weg gebracht. Zeitgleich entstand eine der ersten Darstellungen zur interaktiven Medienkunst. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit an der Universität Siegen und der Kunsthochschule Köln ist sie bis heute als Autorin, Dozentin und Jahre später auch als Künstlerin vorwiegend freischaffend tätig.

Eine ihrer KI Arbeiten (mit künstlicher Intelligenz) ist Teil der größten europäischen DADA Sammlung Italiens.

 

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Ihre Arbeit basiert auf der ausschließlichen Verwendung von Apps und folgt dem Konzept und der Qualität einer grundlegenden, auf mathematischer Produktion basierenden Serialität des Digitalen, das sie in digitalen wie analogen Medien untersucht und dessen Paradoxien sie auf unterschiedlichen Materialien festhält:

 

„Unter der Oberfläche virtueller Skulpturen etwa verbirgt sich die bisher unbekannte Welt der Bilder des negativen Raumes. Diese Welt zu entdecken, sie freizulegen und zu erforschen, setzt eine permanente Änderung des eigenen Standpunktes voraus und auch eine grundlegende Offenheit für Bedeutung, Materie und Form.
Dem Set an "n +1" Möglichkeiten der äußeren Deformation, Manipulation, Veränderung an der Außenhaut der Objekte entspricht ein graduell unendliches Set an visuellen Konsequenzen im Innenbereich, das nur durch Standpunktänderung erforscht werden kann.“

Annette Hünnekens, endo n+1, 2015, Digitaldruck auf Leinwand, 80 x 80 cm
Annette Hünnekens, endo n+1, 2015, Digitaldruck auf Leinwand, 80 x 80 cm
Annette Hünnekens, AR re-cognition II n-1, 2019 Acrylglas, 40 x40 cm, Digitaldruck mit Augmented Reality hinter Acryl,  Teil des gleichnamigen Triptychons „re-cognition“ mit Gesichtserkennungsalgorithmus
Annette Hünnekens, AR re-cognition II n-1, 2019 Acrylglas, 40 x40 cm, Digitaldruck mit Augmented Reality hinter Acryl, Teil des gleichnamigen Triptychons „re-cognition“ mit Gesichtserkennungsalgorithmus