Archiv 2022 Gruppenausstellungen

12.05. bis 15.05.2022  Prager Salon

Zdenka Brock präsentiert zeitgenössisches tschechisches Kunsthandwerk

Zdenka Brock, Gefäß
Zdenka Brock, Gefäß

Veranstaltung im Rahmen der Europawochen Karlsruhe 2022

 

Öffnungszeiten

 

Do 17 – 20 Uhr, Fr + Sa 17 – 19 Uhr, So 11 – 19 Uhr

 

Im Prager Salon erwarten Sie interessante Objekte bekannter Prager Künstlerinnen aus dem Bereich der Textilen Kunst, der Mode, auch Ledertaschen, Collagen, Emaille-Schmuck, Papier- und Keramik-Kreationen und vieles andere mehr, lauter Dinge, die mit Freude und Sorgfalt mít eigenen Händen hergestellt wurden.

 

Nachdem der Prager Salon 2020 und 2021 ausfallen musste, findet er nun 2022 zum letzten Male statt. Mit dieser schönen und besonderen Veranstaltung verabschiedet sich die Prager Künstlerin Zdenka Brock von diesem Format.

 

Der Verkaufserlös wird gespendet für die Ukraine-Hilfe!


15.05. um 11 Uhr Lesung mit Texten von Jan Skácel

Jan Skácel, Foto: Jiri Visek
Jan Skácel, Foto: Jiri Visek

Für alle, die im Herzen barfuß sind

Lyrik und Prosa von Jan Skácel (1922–1989)

 

Jan Skácel wurde 1922 geboren und teilte mit nicht wenigen anderen tschechischen Schriftstellern das Schicksal eines verbotenen Dichters. Nach dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes in Prag und der brutalen Niederschlagung des Prager Frühlings im August 1968 durfte Jan Skácel in der ČSSR 13 Jahre lang nicht gedruckt werden.

1989 erhielt er den Petrarca-Preis und den Vilenica-Preis, den bedeutendsten Preis für Lyrik in Jugoslawien. Er ist Ehrenbürger der Stadt Brünn.

Auf Deutsch kam 1967 zunächst der Gedichtband Fährgeld für Charon heraus; unter dem Titel Wundklee erschien 1982 eine weitere Gedichtsammlung (Wikipedia).

 

Ellen Praller, langjährige Mitarbeiterin der Museumspädagogik der Kunsthalle Karlsruhe, lernte Zdenka und Peter Brock 1979 nach deren Übersiedelung aus Prag kennen.

 

>> Radiobeitrag zu Jan Skácel

 

Anmeldung unter: gedok-karlsruhe@online.de oder 0721 / 37 41 37

Eintritt frei, Spenden willkommen. Der Erlös wird an die Ukraine-Hilfe gespendet.

Einlass entsprechend der geltenden Corona-Verordnung.

 


Rückblick Prager Salon 2022


02.04. bis 01.05.2022 Berührungspunkte

Angewandte Kunst aus Halle und Karlsruhe

Im Rahmen des Städtepartnerschaftsjubiläums „35 Jahre Karlsruhe–Halle“

 

aus Halle

Christiane Budig: Glas; Antje Dietrich, Kordula Kuppe, Susanne Weise: Keramik; Sarah Schuschkleb: Schmuck

 

aus Karlsruhe

Jutta Becker, Dagmar Langer, Karin Flurer-Brünger, Christine Hitzblech: Keramik

Helga Weilacher-Stieler, Johanna Reutter: Textil
Susanne Högner, Rose Schrade: Schmuck und Objekte; Ursula Achten, Zdenka Brock: Papierarbeiten

 

Berührungspunkte bei Städtepartnerschaften sind mannigfaltig. Sie docken an einzelne Personen und an Institutionen an, ziehen weitere Kreise, vermehren somit das gegenseitige Interesse und Verständnis sowie die Möglichkeiten der gemeinsamen Aktivitäten.

Die Gruppe Angewandte Kunst der GEDOK Karlsruhe hat anlässlich der 35-jährigen Städtepartnerschaft Karlsruhe–Halle 5 Kolleginnen aus Halle eingeladen, sich im GEDOK-Forum im Austausch mit ihren Karlsruher Kolleginnen in der Ausstellung „Berührungspunkte“ zu präsentieren.

Es entstanden dabei Arbeiten, die das Thema unter dem Gesichtspunkt der sich verändernden zwischenmenschlichen Beziehungen betrachten oder auf die sich bildenden Massen und deren Überschneidungen hinweisen. Rein formale, grafische und sehr farbenfrohe Auffassungen finden sich besonders in den Keramiken und den Textilien. Der Reiz dieser Ausstellung liegt auch darin, die Authentizität, die Korrespondenzen und die Unterschiede der Künstlerinnen aus Halle und Karlsruhe zu erkennen.

 

Einlass entsprechend der geltenden Corona-Verordnung.

 

 

 

Vernissage am Freitag, 01.04.2022, 20 Uhr

 

Grußwort der Stadt Karlsruhe: OB Dr. Frank Mentrup
Einführung: Simone Dietz

Musikalische Begleitung: Inga Meyer, Klarinette

 

Finissage am Sonntag, 01.05.2022, 14 Uhr

 

„Begegnungen“: Lieder und Inspirationen von Händel bis Tango

Rita Huber-Süß, Stimme und Klavier

 

Rund um Georg Friedrich Händel, aber auch um die Gründung der Partnerstadt Karlsruhe werden augenzwinkernd Gesänge und Zitate des Komponisten verarbeitet. Dass dabei ein Gesang, der bei Händel im Dreivierteltakt steht, zu einem Tango umgeschrieben ist, mag zunächst für Irritation sorgen, aber bald stellt sich heraus, dass Händel auch als Tango funktioniert – ja die ursprüngliche emotionale und musikalische Intention in diesem neuen Licht, weg von den Hörgewohnheiten, durchaus zeigt. Und wenn nur kurze Zitate in ein Musikstück einfließen, ist der Erkennungsmoment oder ein „Was war denn das?“ durchaus beabsichtigt.

 

Anmeldung erforderlich: gedok-karlsruhe@online.de oder 0721 / 37 41 37

Eintritt frei, Spenden willkommen

Einlass entsprechend der geltenden Corona-Verordnung.

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Karlsruhe und des Regierungspräsidiums Karlsruhe