Das Künstlerinnennetzwerk gedenkt im Jubiläumsjahr mit zahlreichen Veranstaltungen ihrer Gründerin Ida Dehmel und reflektiert in einer Festschrift kritisch die eigene Geschichte. Unter der Schirmherrschaft von Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend feiert die GEDOK in allen Regionalgruppen mit Ausstellungen, Konzerten und vielen weiteren Aktivitäten 100 Jahre ihres Bestehens.
Pressemitteilung der Geschäftsstelle Bonn >> nmz. neue musikzeitung und Kalender.digital
100 Jahre GEDOK Kalender >> Bundesverband der GEDOK
Informationen zum Festjahr 2026 >> GEDOK Hamburg
Atelier-Talk #123 Ein Jahrhundert GEDOK. Ein Insider-Blick mit Sabine Rheinhold >> Podcast von Stephanie Hüllman
„In den letzten Jahrzehnten ist zwar viel erreicht worden, aber Ungerechtigkeiten wie Gender-Show-Gap und Gender-Pay-Gap belegen den Mangel an wirklicher Gleichberechtigung.
Fazit: Die selbstverständliche Gleichstellung ist längst nicht erreicht. Angesichts des wachsenden gesellschaftlichen Drucks ist ein regelrechter Backlash zu beobachten. Gerade deshalb müssen Kunst und Kultur als Grundpfeiler einer demokratischen Gesellschaft in ihren Strukturen stabilisiert werden. Der GEDOK-Bundesverband gehört dazu. Dringend ist die öffentliche Förderung einer Bundesgeschäftsstelle. Im Unterschied zu den anderen großen Künstlerverbänden fehlt diese bisher. Sie wäre sowohl Würdigung der ehrenamtlichen Arbeit als auch Voraussetzung für zukünftige geschlechtergerechte Kulturarbeit.“
Gerlinde Förster, 100 Jahre Engagement für Frauen in der Kultur. Die GEDOK feiert Jubiläum
in: Politik & Kultur. Zeitung des Deutschen Kulturrates, 3/26, S. 6 >> Ausgabe PuK-03-2026 (pdf)
Vernissage am Sonntag, 18.01.2026 um 15 Uhr
Begrüßung: Marianne Pitzen, Gründerin und Direktorin frauenmuseum Bonn
Grußwort: Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Einführung: Prof. Daniela Butsch, Konzept | Kuratorin | Organisation
Eröffnung: Dr. Christa Hartnigk-Kümmel, 1. Vorsitzende der GEDOK Karlsruhe
Für das frauenmuseum Bonn und die GEDOK Karlsruhe hat Prof. Daniela Butsch (Berlin) anlässlich des Jubiläums „100 Jahre GEDOK – Künste | Frauen | Netzwerk“ eine Ausstellung aus den Arbeitsfeldern „Aktion | Bewegtbild | Fotografie | Frottage | Installation aus BW“ konzipiert, kuratiert und zusammen mit der Direktorin des fm, Marianne Pitzen, mit der Ersten Vorsitzenden der GEDOK Karlsruhe, Dr. Christa Hartnigk-Kümmel, und der Juniorkuratorin des fm Julia Heintz organisiert. Gezeigt werden Positionen von Künstlerinnen aus allen sechs in Baden-Württemberg agierenden GEDOK Regionalgruppen.
Beteiligte Künstlerinnen
GEDOK Freiburg: Sandra Eades, Brigitte Liebel
GEDOK Heidelberg: Claudia Urlaß
GEDOK Karlsruhe: Sandra Becker, Simone Demandt, Sinje Dillenkofer, Anette C. Halm, Gabi Kaiser, Sabine Schäfer, Tina Tahir, Michaela van den Driesch
GEDOK Mannheim: KIKE
GEDOK Reutlingen: Ragela Bertoldo, Christine Dohms, Jenny Fässler-Obermeyer, Cordula Haasis, Monika Wibmer
GEDOK Stuttgart: Barbara Armbruster, Martina Geiger-Gerlach
Im Krausfeld 10, 53111 Bonn
Dienstag bis Samstag 14–18 Uhr, Sonntag 11–18 Uhr
Mit freundlicher Unterstützung von Ritter SPORT und SV SparkassenVersicherung
Anlässlich des Jubiläums ist die filmische Arbeit „100 Jahre GEDOK - Künste.Frauen.Netzwerk“ von Nanette Zimmermann entstanden.
Das Video erzählt Leben und Wirken der Kunstmäzenin und Gründerin Ida Dehmel und die bewegte Geschichte der GEDOK, die 2026 trotz des massiven Einschnittes während der Nazi-Herrschaft ihren 100. Geburtstag feiern kann. Das Jubiläums-Motto bringen die Autorinnen Nanette Zimmermann (Animation/Konzeption), Hanna Schüly (Musik) und Franziska Trischler (Textredaktion und Sprechkunst) in 8 Minuten auf den Punkt – spielerisch, bunt, bewegt, ihre unterschiedlichen künstlerischen Fähigkeiten vernetzend.
Eine Kurzversion wird im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung gezeigt. Die Langversion ist Teil der Ausstellung.
Eröffnung am Donnerstag, 29. Januar 2026 um 19 Uhr
Begrüßung
Prof. Tulga Beyerle, Direktorin MK&G
Béatrice Portoff, Präsidentin GEDOK
Sabine Rheinhold, Vorsitzende GEDOK Hamburg
Musikalische Begleitung durch die Pianistin Marija Noller
15 ausgewählte Positionen der Bildenden und Angewandten Kunst , die die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen innerhalb der Gemeinschaft sichtbar machen. Eugenia Jäger vertritt die GEDOK Karlsruhe.
Die in der Ausstellung gezeigten zeitgenössischen Künstlerinnen und Designerinnen arbeiten in verschiedenen Medien und repräsentieren damit die Vielfalt der in der GEDOK vertretenen Gestaltungsdisziplinen – von Malerei über Grafik, Video, Keramik, Textil und Schmuck. Die Auswahl von Künstlerinnen zeigt exemplarisch künstlerische Strategien, die eine vielfältige, interdisziplinäre Generation der Gegenwart mit zentralen Themen wie Nachhaltigkeit, Körperbilder und gesellschaftliche Auseinandersetzung prägen.
>> Informationen des MK&G zur Ausstellung
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
20099 Hamburg

Jubiläumsbuch Künste · Frauen · Netzwerk
Werke von 145 GEDOK-Künstlerinnen aus 22 Regionalgruppen
Projekt-Verlag 2025, ISBN 978-3-89733-631-5, 26 € (D)
100 Jahre GEDOK - Die Festschrift
beleuchtet die Geschichte des Verbands, lässt seine Mitglieder – die Regionalgruppen und in Statements Künstlerinnen und Kunstfördernde – zu Wort kommen und stellt die kulturpolitische und kulturfördernde Arbeit der GEDOK e. V. dar.
100 Jahre GEDOK, das sind auch 100 Jahre deutscher Geschichte, die die schrecklichsten Jahre dieser Geschichte einschließen. 100 Jahre GEDOK, das sind auch 100 Jahre unermüdlicher Einsatz für die Kunst von Frauen in allen Disziplinen. Das sind zahllose Preise, Wettbewerbe, Ausstellungen, Literaturveranstaltungen und Konzerte im intensiven kreativen Dialog. Die GEDOK, das ist Kunst in allen Facetten. Und das sind viele 1000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit.
ISBN-Nr. 978-3-940757-37-1; Bestellung bei [email protected]
>> Download (PDF, Website
GEDOK Hamburg)
>> BLOG zur Geschichte der GEDOK Karlsruhe
>> Festschrift GEDOK KARLSRUHE 1929 - 1919 - 2019
300 Seiten „Künste · Frauen · Netzwerk“, ein interdisziplinäres Buch mit Werken von 145 GEDOK-Künstlerinnen aus 22 Regionalgruppen: Musik, Bildende Kunst, Angewandte Kunst, Darstellende Kunst und Literatur kommen hier im kreativen Gespräch zusammen, wobei wir die Werke der Musikerinnen und der Darstellenden Künstlerinnen über QR Codes ins Buch geholt haben. Die mitwirkenden Künstlerinnen haben untereinander Bezüge gesucht und ausgearbeitet, sodass das Jubiläumsbuch selbst das wunderbare, kreative Netzwerk der GEDOK widerspiegelt.
>> Buchpremiere im Kunstforum der GEDOK Hamburg am 28.01.2026
>> Kunst-Buch, Festschrift, Ausstellungen, Pressemitteilungen des Bundesverbands GEDOK

Rebecca Mahfoudhi, Sopran
Aurelia Georgiou, Klavier
Susanne Kaldor, Violine
Dorothee Schabert, Moderation und Konzeption
spielen und präsentieren
Kompositionen von Zeitgenoss:innen Ida Dehmels
Erich Wolfgang Korngold – Maria von Bach – Lili Boulanger – Grażyna Bacewicz – Victor Ullmann – Arnold Schönberg – Rebecca Clarke – Margarete Schweikert – Ethel Smyth

Moderation: BalanceAkt
Ida Dehmel (1870–1942) lebte in einer Umbruchszeit zwischen Kaiserreich und Moderne, zwischen reaktionärem Beharren und lustvollem Aufbruch.
Privatleben, Kunst, Kultur zeugen von diesem Ausbruch aus Feudalismus und autoritärem Obrigkeitsstaat. Dieser Aufbruch geschah jedoch in einem patriarchalen Umfeld. Ein BalanceAkt!
Parallel fanden die Aufbrüche und Kämpfe der Frauenbewegung um Bildung, Wahlrecht, Arbeitsmöglichkeiten statt. Auch im Privaten wollten Frauen ihre Rolle neu und anders definieren; viele von ihnen suchten auf unterschiedlichste Weise den Ausbruch aus der Enge des häuslichen Alltags.
Ida Dehmel gründete mit anderen Frauen zusammen Vereine zur Förderung von Künstlerinnen. Höhepunkt war die Gründung der GEDOK 1926, die bis heute aktiv und erfolgreich ist.
Mit unserem Konzert feiern wir den 100. Geburtstag dieser großartigen Vereinigung.
Wohnstift Rüppurr e. V., Joseph-Keilberth-Saal
Erlenweg 2, 76199 Karlsruhe
Eintritt frei, Spenden willkommen
Mit freundlicher Unterstützung der SV SparkassenVersicherung, der Stadt Karlsruhe und der Berthold Leibinger Stiftung

Vernissage am Samstag, 13.12.2025 um 19 Uhr
Begrüßung: Elsa Hagelskamp, 1. Fachbeirätin Bildende Kunst GEDOK Heidelberg
Einführung: Sabine Schäfer, 1. Fachbeirätin Fotografie und Medienkunst GEDOK Karlsruhe
GEDOK Galerie, Römerstraße 22, 69115 Heidelberg
Großbildprojektion täglich von 17 bis 22 Uhr
Die GEDOK Karlsruhe ist in diesem Winter mit einem besonderen Ausstellungsprojekt in der GEDOK-Galerie Heidelberg zu Gast: Unter dem Titel „Netz:WERKE“ präsentiert die Künstlerinnenvereinigung eine großformatige Video-Installation für den öffentlichen Raum, die über die Schaufenster der GEDOK Galerie tagsüber und in den Abendstunden zu erleben ist.
Die Ausstellung vereint digitale Arbeiten und Kurzvideos von 53 GEDOK-Künstlerinnen aus ganz Deutschland. Entstanden sind die Werke im Rahmen des Kulturfestivals „Kunstwochen für Klima und Umwelt“, das die GEDOK Karlsruhe alle zwei Jahre in Kooperation mit der Klimakampagne „Karlsruhe° – Wir machen Klima!“ der Stadt Karlsruhe veranstaltet.
Im Jahr 2023 stand das Festival unter dem Thema „Nahrung Kleidung Konsum – weiter so?“. Die teilnehmenden Künstlerinnen der GEDOK-Regionalgruppen aus Berlin, Bonn, Brandenburg, Frankfurt Rhein Main, Freiburg, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, Mecklenburg-Vorpommern, Mitteldeutschland, München, Niedersachsen Hannover, Ost-Westfalen-Lippe, Reutlingen, Schleswig-Holstein, Stuttgart, Wiesbaden Mainz und Wuppertal haben sich kritisch und kreativ mit Fragen zu Konsum, Klimawandel und globaler Verantwortung auseinandergesetzt.
Das Ergebnis ist eine Videoanimation, die vielfältige künstlerische Positionen, Haltungen und Statements miteinander verwebt – ein dichtes Netz visueller und inhaltlicher Bezüge, das zum Nachdenken anregt und das Publikum auf sinnliche Weise in die Themen unserer Zeit eintauchen lässt.
Mit „Netz:WERKE“ bringen die GEDOK Karlsruhe und Heidelberg ein Stück bundesweite künstlerische Vernetzung und engagierte Klima-Reflexion in den öffentlichen Raum Heidelbergs.
Fotos und Namen der beteiligten Künstlerinnen und weitere Informationen zur Ausstellung
>> Festival 2023 „Nahrung Kleidung Konsum – weiter so?“
Ein QR-Code am Schaufenster führt zur Video-Dokumentation „Ton Erde Wandel“, einem interdisziplinären Ausstellungprojekt von Künstlerinnen der GEDOK Karlsruhe. >> 2020 TON ERDE WANDEL
Eine weitere Videopräsentation zeigt Künstler innenprofile mit Werken aus der GEDOK Karlsruhe >> Präsentation Info-Stand art Karlsruhe 2025
Eine Ausstellung der Fachgruppe Fotografie und Medienkunst der GEDOK Karlsruhe in Kooperation mit der GEDOK Heidelberg.
Leitung:
Elsa Hagelskamp, 1. Fachbeirätin Bildende Kunst GEDOK Heidelberg | Sabine Schäfer, 1. Fachbeirätin Fotografie und Medienkunst GEDOK Karlsruhe
Ausstellungskonzept, Projektmanagement: Sabine Schäfer, GEDOK Karlsruhe
Grafik, Pressearbeit: Brigitte Becker, 1. Vrst. GEDOK Heidelberg; Sabine Friebe-Minden, Grafik-Designerin, GEDOK Heidelberg
Technische Einrichtung: Nils Herbstriet
GEDOK Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden e.V. Karlsruhe
Markgrafenstr. 14 / Ecke Fritz-Erler-Straße, 76131 Karlsruhe
Tel: +49 (0)721 374137
Fax: +49 (0)721 6256254
E-Mail: [email protected]
Anfahrt PKW >> Kontakt
KVV -
Haltestellen: Kronenplatz (Fritz-Erler-Straße) Tramlinie 3
Kronenplatz (U-Station, Kaiserstraße) Tram 1, 2, Stadtbahn S2, S4, S5/S51, S7, S8
>> KVV - Schnellauskunft
Öffnungszeiten GALERIE
Mi, Do, Fr 17.00–19.00 Uhr
Sa, So, Feiertage 14.00–16.00 Uhr
und bei Veranstaltungen
Eintritt frei, Spenden willkommen
Büro
Mo, Mi, Do 10.00–12.00 Uhr
